Das Journal - Ausgabe 09/2026

Die September-Ausgabe mit den Motiven Um Heilbad Heiligenstadt... - Nr. 122/11. Jahrgang - 20.09.2026

Journal - der neue Kopf!

Thomas Haas © ,  2025  © by Jenny Haas

Editorial - Thomas Haas  - Blindtext

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur August-Ausgabe des Journals. Zugegeben, es war eng getaktet, denn wir waren selbst für einige Tage auf Reisen, und trotz getroffener Vorbereitungen mussten die Einzelteile noch zu einem Gesamtwerk verbunden werden. Begonnen wird mit dem Barockschloss in Crossen. Der Aufmacher zeigt Motive aus der Lost Places-Tour mit der Foto-Faktorei. Es wird im September dazu einen „Tiefgang“ geben, denn die Geschichte ist damit längst nicht erzählt. Einige Motive aus „Port Olpenitz“ werden gezeigt. Dem Resort aus dem „architektonischen Zauberkasten“ stehe ich sehr kritisch gegenüber, ich sehe es mehr als Finanzprodukt wie Urlaubsziel. Meine Schwester Siggi Musch steuert einen Gastartikel bei. Vielen Dank dafür! Das Château de Chambord war eines ihrer Urlaubsziele 2026. Ein Tierischer Artikel über die Alpaka-Wanderung im Harz ist eingestellt. Der Rotweingedanke beschreibt die Veränderungen der Erntezeit, ich kann da selbst schon einen langen Zeitraum überblicken. Von Dieter Reindl habe ich eine Tengor-Box übernommen. Diese wurde um 1930 in Blaubeuren eingekauft. Dem Photohaus Wörz bin ich auf der Spur. Danke Dieter, die Box hat Geschichte! Der Slider zeigt Sonnenblumen-Variationen, das Zaunmotiv ein „verfressenes“ Alpaka. Und natürlich gibt es auch das Motivationsbild, es kommt vom Ostseestrand, sowie das Bild des Monats - in dieser Ausgabe ein altbekanntes Ulmer Motiv.

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß mit dieser Journal-Ausgabe!


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Opera aufgebaut. Andere Browser, z.B. Firefox oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....

Zwei KI-Modelle werden im Journal eingesetzt. Mit ChatGPT und MS Copilot werden Texte und Bilder bearbeitet und analysiert. KI ist damit in den workflow integriert, ohne dabei die redaktionelle Handschrift zu verlieren. Wir arbeiten im jetzt und heute...



Der Aufmacher zur Ausgabe 09/2026 - „Mittelerde...“

Das Thema im September: Deutschlands Mittelpunkt rund um Heilbad Heiligenstadt, Thüringen!

Heiligenstadt liegt im Obereichsfeld, etwa 14 km (Luftlinie) östlich des Dreiländerecks von Hessen-Niedersachsen-Thüringen im Westen des Landkreises Eichsfeld. Die Stadt wird in Ost-West-Richtung von der Leine durchflossen, in die in Innenstadtnähe die von Südosten kommende Geislede mündet. Der maximale Abstand zu den Staatsgrenzen, ein Mittelpunkt Deutschlands befindet sich südlich von Flinsberg auf dem Gebiet der Stadt. Quellenangabe: Auszug aus wikipedia.org

Das Schloss in Crossen - durch die Gitterstäbe des Tores, das sich für uns öffnete... Menschenleer und ohne Autos!

Das Schloss in Crossen - durch die Gitterstäbe des Tores, das sich für uns öffnete...

Was hatte ich erwartet? Der Zweck dieses Zwischenstopps auf der Reise war die Alpakawanderung, über die schon berichtet wurde. Dann ging es an die Planung der restlichen Zeit, die uns dort noch zur Verfügung stand. Den neuen Mittelpunkt Deutschlands wollte ich unbedingt finden, und der Skywalk auf dem Sonnenstein war verlockend. Die Regentrude, mystisch im Wald am Wasserfall gelegen, war noch ein Wunschziel...

Wenn man an einem Samstag gegen 12:00 Uhr in eine Kleinstadt kommt, ist man zunächst froh, wenn noch „was offen hat.“ In einer kleinen Bäckerei gab es noch Kaffee und Kuchen. So gestärkt konnten wir eine Runde durch die wirklich schöne Stadt, und den Kurpark gehen, bevor am Stadtrand unser Domizil für zwei Nachte bezogen werden konnte: Ein Tiny-House!

Crossen ist kein Schloss, das man einfach betritt. Man steigt, man klettert, man tastet sich vor. Die schmale Stiege hinauf zum Turm, der Dachboden unter dem Gebälk, Räume, die sich erst im zweiten Blick öffnen. Es ist ein Ort, ein Lost Place, der nicht

nur fotografiert, sondern erlebt werden muss.


Der Landkreis Eichsfeld mit der Stadt Heilbad Heilgenstadt. Mittendrin in Deutschland - und uns bisher noch unbekannt.


Anlässlich des 200. Geburtstages von Theodor Storm im Jahr 2027 schuf der Künstler und Holzbildhauermeister Christoph Haupt die lebensgroße Figur der „Regentrude“ aus Eichenholz.


Spruch, welcher die

„Regentrude“ erweckt:


Dunst ist die Quelle,

Staub ist die Welle!

Stumm sind die Wälder,

Feuermann tanzet über die Felder!


Nimm dich in acht!

Eh´ du erwacht,

Holt dich die Mutter

Heim in die Nacht!

Theodor Storm, Heiligenstadt, Weihnachten 1863


Der Lageplan ist eine starke bearbeitete Fotografie. Alle Angaben stammen von Tafeln der Stadt Heilbad Heilgenstadt, und wurden aufbereitet.


Leitsystem: Turnhalle

Leitsystem: Turnhalle

Glockenstuhl und Uhrwerk...

Glockenstuhl und Uhrwerk...

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Kettenzüge der Sportgeräte...

Kettenzüge der Sportgeräte...

Dachboden mit Turmaufgang...

Dachboden mit Turmaufgang...

Schon die Anzahl an Kirchen in der Altstadt hat mich überrascht. Die Gegend war immer katholisch...


Drei alte Friedhöfe sind in den Kurpark integriert. Der „Alte Friedhof“, der jüdische Friedhof, und ein Soldatenfriedhof liegen hintereinander auf dem Weg, der uns zum Wasserfall mit der „Regentrude“ bringen wird.

Von der Skulptur zum Völkerschlachtdenkmal sind es wenige Schritte, und Denkmäler gibt es in großer Zahl!

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Uhrwerk - die Achsen führen auf die Zeiger der Turmuhr...

Uhrwerk - die Achsen führen auf die Zeiger der Turmuhr...

Zur Uhr gehören auch zwei Glocken...

Zur Uhr gehören auch zwei Glocken...

Blick von oben in den Schlossinnenhof, Schloss Crossen, 2026

Blick von oben in den Schlossinnenhof, Schloss Crossen, 2026


Am Spätnachmittag der Skywalk...

Wir fahren Richtung Sonnenstein!

Der Sonnenstein ist ein 486 Meter hoher Berg im Ohmgebirge an der Grenze zwischen Thüringen und Niedersachsen im Eichsfeld, ca. 40 Minuten vom Quartier entfernt.

Der Festsaal mit kardinalsroter Bestuhlung...

Das Friedenskreuz auf dem Sonnenstein geht auf das Jahr 1956 zurück, und ist wohl 10 m hoch.

Bei dieser kleinen Wanderung ist auch das Bild des Monats entstanden. Der Abraum vom Kalischacht in rotbraunen Farbtönen erinnert schon an den Uluru in Australien...

Blindtext !

Um Punkt zwölf stand ich auf der schmalen Stiege zum Turm. Die Hitze lag schwer auf den Mauern, und der Holztritt unter meinen Schuhen knarrte bei jedem Schritt.

Dann schlug die Turmuhr – direkt über mir, so nah, dass der Klang nicht nur hörbar, sondern körperlich spürbar wurde. Danach fotografierte ich die Mechanik und die beiden

Glocken im Glockenstuhl, ein technisches Herz, das seit Jahrzehnten zuverlässig arbeitet. Durch den engen Ausstieg gelangte ich auf den Umgang rund um den Turm.

Die Tür nach draußen war mit einer Schneeschippe gegen

den Winddruck gesichert.

Es brauchte einen Moment der Überwindung, um hinauszutreten – aber genau dort zeigte sich Crossen in



Über diese Anhöhe sind Heerscharen gezogen...

Über diese Anhöhe ist einst auch Napoleon gezogen...


Auf dem Berg befindet sich der „Skywalk Sonnenstein“, eine gläserne Aussichtsplattform, die über die Klippen hinausragt.

Uns bisher unbekannt...

Farbschichten und Materialproben im Festsaal...

Der Glassteg geht 9 m über die Klippe hinaus...

Restauratorische Vorbereitungen...

Zwei Wege führen ans Ziel...


Sonntag war dann zunächst Alpaka-Wandertag. Die Bilder und Texte dazu gab es schon in der Ausgabe 08/2026.

Der Button führt zur Ausgabe zurück!

...zurück zur August-Ausgabe!


Das Gasthaus am Sonnenstein serviert Speisen nur im Winterhalbjahr. Im Sommer gibt es das „Softeis-Buffet“.

Wir sind bis Worbis gefahren, und konnten dort beim „Pizza-King“ sehr gut zu Abend essen. Unser Tag konnte mit einem Gläschen auf der Terrasse des Häuschens ausklingen!


Der Festsaal spiegelt sich im Klavierlack des Konzertflügels - Schloss Crossen, Juni 2026

Der Festsaal spiegelt sich im Klavierlack des Konzertflügels - Schloss Crossen, Juni 2026

Ein kleiner Verein, eine gigantische Aufgabe. Ob Crossen diese Zukunft bekommt, ist fraglich. Vielleicht ist es genau deshalb ein Ort, den man jetzt fotografieren muss – bevor die Zeit endgültig entscheidet.


Motive aus Port Olpenitz...

...Architektursünden-Fotografie an der Ostsee, nahe Kappeln!

Reihenhäuser auf dem Wasser - Port Olpenitz, 2026

Reihenhäuser auf dem Wasser - Port Olpenitz, 2026

Port Olpenitz beeindruckt durch seine Lage zwischen Schlei und Ostsee. Doch die Frage bleibt, ob hier ein neuer Küstenort entstanden ist – oder vor allem eine Ferienimmobilie im XXL-Format. Wo früher ein abgeschirmter Marinestützpunkt lag, steht heute eine dichte Bebauung aus Ferienhäusern und Apartments. Die Architektur polarisiert, die Infrastruktur wirkt knapp bemessen, und die gesamte Verkehrs-erschließung konzentriert sich auf eine einzige Zufahrt.

Wer den Ort besucht, kann sich des Eindrucks kaum entziehen, dass hier die Vermarktung der Grundstücke wichtiger war als das Entstehen eines lebendigen Ortes.

Das ehemalige Hafengelände wurde mit Blick auf Sturmfluten, Wellen und den Betrieb schwerer Marineschiffe geplant. Die Kaianlagen, Aufschüttungen und Geländehöhen waren auf extreme Belastungen ausgelegt. Dass die Ostseesturmflut 2023 dort keine oder nur geringe Schäden hinterließ, während andere Küstenorte massiv betroffen waren, ist deshalb kein Zufall. Das ist eine bemerkenswerte historische Kontinuität: Die militärische Ingenieurplanung kommt heute einem zivilen Ferienresort zugute.

Ferienwohnungen an der Mole, Port Olpenitz, 2026

Ferienwohnungen an der Mole, Port Olpenitz, 2026

Noch eine Reihe in der ersten Reihe...

Noch eine Reihe in der ersten Reihe...

Ein Ort entsteht nicht allein aus Häusern. Er wächst aus Geschichte, Begegnungen und einer Infrastruktur, die das Leben trägt.

Einfach nur überteuerte Massenware oder „Ferientraum?“

Einfach nur überteuerte Massenware oder „Ferientraum?“

Ob Port Olpenitz diesen Weg noch gehen wird oder ein exklusives Ferienresort bleibt, wird erst die Zukunft zeigen.

Und die Nachverdichtung der ersten Reihe geht weiter...

Und die Nachverdichtung der ersten Reihe geht weiter...


Ja, Bausünden gab es schon immer...

Sandburg! Damp als Gesamtansicht - wie eine Sandburg optisch auf den Deich gesetzt. - August 2026

Damp als Gesamtansicht - wie eine Sandburg optisch auf den Deich gesetzt - August 2026

Ursprünglich wurde Damp in den 1970er-Jahren als Großprojekt „Damp 2000“ als moderne Feriensiedlung und Klinikstandort erbaut. Der Komplex wurde im Laufe des Jahres 1973 eröffnet.

Damp als Sandburg, mit Unterstützung von Copilot!

Damp als Sandburg, mit Unterstützung von Copilot - der passende Übergang zum Artikel meiner Schwester Siggi Musch...


Französische Impressionen...

...ein Gastbeitrag meiner Schwester Siggi Musch.

Schloss Chambord - Außenansicht, leider kein grüner Rasen... © by Siggi Musch, 2026

Außenansicht, leider kein grüner Rasen...

Während unseres Urlaubes im Loiretal konnten wir auch das bekannte Château de Chambord besuchen. Von aussen schon beeindruckend anzusehen, waren wir gespannt was uns innen erwartet. Doch erstmal ein paar Fakten:

Erbaut wurde es ab dem Jahre 1519 zu Ehren Franz I. und ist ein Meisterwerk der besten französischen und italienischen Künstler, Architekten und Maurermeister. Zwar wird in keiner Aufzeichnung der Architekt genannt, doch die bekannte Doppelwendetreppe und der Dijon werden der Inspiration

von Leonardo da Vinci zugeordnet.

Seit 1930 befindet sich das Château in Staatsbesitz und wurde nach seiner Renovierung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das 500 Jahre alte Gemäuer beherbergt mehr als 400 Räume die durch 77 Treppen miteinander verbunden sind. 282 Schornsteine sollten für Wärme sorgen.

Seit 1981 gehört das Anwesen von Chambord zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Park des Châteaus umfasst 5433 Hektar und ist mit einer 32 km langen Mauer umgeben.


Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Einmaligen Ansichten...

© by Siggi Musch, 2026

Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Treppenturm der Königsgemächer...

Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Der Treppenturm der Königsgemächer...

Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Doppelwendeltreppe, Treffpunkt...

Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Die Treppenspitze, die Turmlaterne...

Doppelwedeltreppe, Einstieg Erdgeschoss

Doppelwedeltreppe, Erdgeschoss...

Mich haben vor allen Dingen die Treppen faziniert, wie man an den Bildern unschwer erkennen kann.
Die Doppelwendeltreppe endet im 4. Stock mit der Turmlaterne, unglaublich beeindruckend. Von dort hat man einen wunder-baren Blick auf Gärten, Wälder und natürlich die Dächer.

Château de Chambord - ©by Siggi Musch, 2026

Rundgang über die Terrassen...

Die seitlichen kleineren Wendeltreppen wurden nachträglich angebaut um schnell nach oben oder unten zu gelangen, ohne durch das ganze Gebäude laufen zu müssen.


Die Besichtigung war ein unglaubliches Erlebnis, das noch lange nachhallt. Es gab an jeder Ecke etwas zu entdecken, ich konnte mich gar nicht sattsehen.

Danke Dir Thomas, das ich einen kleinen Beitrag zu Deinem Journal beisteuern dürfte.
So wie Du den Norden, habe ich Frankreich im Herzen.


Um mit den Tieren zu marschieren...

...zwei Tage im Harz!

Alpaka-Hengste und Wallache, August 2026

Alpaka-Hengste und Wallache, August 2026

Alpaka - die Infobox:

Herkunft: Anden, domestizierte Kamelart

Gewicht: 55–65 kg

Schulterhöhe: ca. 90 cm

Lebensdauer: 15–20 Jahre

Tragzeit: 335 Tage

Ernährung: Gras, Heu, Wasser, Mineralstoffe

Charakter: ruhig, sozial, neugierig

Felltypen: Huacaya (gekräuselt), Suri (glatt)

Fun-Fact: Höchstgeschwindigkeit 48 km/h – aber selten.


Ein Tiny House, eine Herde Alpaka-Hengste und Wallache, eine Wanderung über Felder und Wiesen. Alpakas, die ihre Ordnung kennen und den Menschen kaum beachten.

Zwei Tage im Harz, die zeigen, wie eine Begegnung aussieht, wenn man die Tiere nicht verklärt.

Ein Tiny House mit Blick auf die Weide...

Am Sonntagmorgen standen wir auf der Terrasse, als die Tiere auf die Weide kamen. Ein ruhiger, selbstverständlicher Ablauf. Die „Jungs“ bewegen sich gemeinsam, aber mit Abstand. Zwanzig Zentimeter reichen völlig aus, um Nähe zu definieren. Mehr wollen sie nicht.

Die Szene vor uns war kein Postkartenmotiv, sondern ein funktionierendes System. Die Tiere wirken, als gehörte der Ort ihnen allein.

Der Bursche heißt „Prince“...

Prince - unser Wander-Alpaka...

Die Alpaka-Wanderkollegen...

Bunt gemischt...

Die Alpaka-Wanderkollegen...

Noch Fragen? Braucht noch jemand eine Auskunft?

Die Wanderung – wir marschieren mit Profis...

Unsere Alpakas standen bereit, und Ute bekam mit „Prince“ genau den Wunschkandidaten. Ein Tier für Erwachsene, geschätzt sechzig Kilogramm schwer. Die Stunde über Felder und Wiesen war kein Spaziergang, sondern ein Marsch in festgelegter Ordnung.

Alle Tiere laufen in ihrer Rangfolge hinter dem Leithengst.

Nur so funktioniert es. Der Mensch am anderen Ende der Leine spielt dabei kaum eine Rolle. Die Tiere kennen die Strecke auswendig. Und bestimmt würden sie den Weg auch mit verbundenen Augen finden.

Die Alpaka-Wanderkollegen...

...die Wanderkollegen!

Vor der Wanderung gab es eine klare, tiefgehende Einführung. Alpakas sind Fluchttiere. Sie mögen keine Berührung, keinen Körperkontakt – nicht einmal untereinander. Die verbreitete Vorstellung vom „Kuscheltier“ ist falsch.

Hengste sind rangorientiert und nicht zimperlich. Bei Kämpfen um die Vorherrschaft kommt es zu Bissen, die den Gegner kastrieren können.

Kinder dürfen aus versicherungstechnischen Gründen nur

mit zwei Führstricken und einem Erwachsenen gehen.

Die Tiere sind keine Spielgefährten, sondern sensible, aber klare Charaktere.


Die Portraits wurden mit der Lumix FZ330 aufgenommen,

die Tiere sind auf der Weide ständig in Bewegung.

Brennweiten, bezogen auf KB: 300 - 1.200 mm

Die eingeplante Pause ist ihnen vertraut. Wie auf Kommando gehen die Köpfe nach unten – aber nur auf eine Wiese, die an dieser Stelle ungedüngt sein muss. Die Tiere laufen ruhig, ohne große Szenen, ohne Töne. Und wenn eine kurze Episode endet, wirken sie so, als hätten sie sie längst vergessen.

Abschluss – Kaffee, Gebäck – und der Hofladen...

Nach der Wanderung gab es Kaffee und selbstgemachtes Gebäck. Der Hofladen wurde für uns geöffnet, mit Produkten aus der eigenen Alpakawolle. Ein ruhiger Abschluss eines Events, der weniger über Nähe erzählte als über Ordnung, Verhalten und die Selbstverständlichkeit, mit der diese Tiere ihren Weg gehen.


Sechsuhrfünf an der Tanke...

...ein Biergedanke zur Ausgabe 09/2026!

Sechsuhrfünf an der Tanke. Leichter Frühnebel kündigt der Herbst bereits an, obwohl der Spätsommer nochmals tüchtig einheizen wird, und die Sonne bald hinter dem Horizont auftauchen will, das zeigt die Lichtstimmung deutlich. Für den Diesel auf Säule 2 benötigt man eigentlich einen Kleinkredit, ich habe noch die Firmenkarte. Vor mir an der Kasse mehrere Menschen. 2 Cola für 4,30 - 1 x E10 mit Karte, Mist, welche Säule war es denn? Es war bei ihm die 4, sonst waren - von meiner Nummer 2 abgesehen - alle Säulen frei.

2 Dosen Bier und Zigaretten, die Gelben für 10,00 Euro!

Macht auch knapp 15,-. Die letzten Positionen für einen eher schmächtigen Südeuropäer, der wohl mit dem Kleinlaster durch die Nacht gebrettert ist, und nun „Feierabend“ hat, wohl auch gleich auf dem Parkplatz seine Behausung aufschlagen wird. Wenigstens ein Bier aus Ulm. Dann bin ich dran. Mit der Karte, mit Beleg - und ab auf die Autobahn. Noch 66 km bis zur Firma. Eigentlich hätte ich diese Episode schnell abgehakt. Irgendwo auf der Strecke zwischen Ulm und Merklingen überhole ich einen Lkw der Ulmer Brauerei, so wie ich, auf dem Weg in Richtung Geislingen.

Tanke im Morgenlicht, erstellt von ChatGPT

Tanke im Morgenlicht - generiert von ChatGPT...

Wir haben uns vor den Baustellenzeiten schon immer auf der B10 getroffen - es ist wohl Mittwoch.

Jetzt ist der Gedanken rund: Wir haben einen Biergedanken

im Journal...


Ein besonderer Fund...

...zwei Abzüge einer Platte von Thomas Höhn, Heidenheim a.d. Brenz.

Das Metallschild von Photo-Wörz, Blaubeuren

Aus einem Negativ zwei Bildwirkungen: Der erste Abzug zeigt die klassische, gleichmäßig belichtete Kontaktkopie. Beim zweiten Abzug legte Thomas Höhn eine Pappschablone zwischen Glasplattennegativ und Fotopapier. Die Schablone deckte den Randbereich ab, während der Kopf frei blieb. Durch den minimalen Abstand entsteht ein weicher Verlauf, und die nicht belichteten Partien bleiben beim Entwickeln hell. Die Vignette ist somit ein Ergebnis des Positivprozesses – eine gezielte Freistellung, die das Porträt optisch auf den Kopf konzentriert.

Es war ein glücklicher Zufall, mein Händler hatte beide Motive im Sonder-angebot, und ich denke, dass man diese frühe Bildbearbeitung auch mal zeigen kann. Heute erstellen wir die Vignetten per App bzw. Programm.



Vorher / Nachher...

Neue Möglichkeiten - Bildbearbeitung im Slider!

Die Lotseninsel in der Schlei, 2025 - die Bearbeitung zeigt vermeintlich einen Sonnenaufgang.
Sonnenblumenfeld...

Ein bisschen mit dem Sommer spielen...

Wenn Farbe schweigt.
Die Sonnenblume scheint untrennbar mit ihrem leuchtenden Gelb verbunden zu sein. Doch der direkte Vergleich erzählt eine andere Geschichte. Selbst in einer kontrastreichen Schwarzweißaufnahme bleibt sie unverwechselbar.

Form, Struktur und Proportionen tragen die Bildaussage ebenso wie die Farbe.

Besonders spannend wird der Blick auf die noch geschlossene Blüte. In der Farbaufnahme fällt sie als grüner Kontrast sofort ins Auge. In Schwarzweiß verliert sie diesen farblichen Gegensatz – und gewinnt zugleich eine andere Präsenz.

Ihre Form wird zum eigentlichen Erkennungsmerkmal.

Der Slider lädt dazu ein, für einen Moment auf die Farbe zu verzichten. Was bleibt, ist das Motiv selbst.

Die Bildbearbeitung erfolgte in GIMP und Luminar Neo.


Das Zaunmotiv zur Ausgabe 09/2026

...die Lösung des Alpakas...

Die Lösung des Alpakas...
Kopf durch den Zaun, und weiter futtern!

Ein Maschendrahtzaun ist doch kein Hindernis bei der Futtersuche...


Das Motivationsbild zeigt Möglichkeiten...

Längst Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder. 

Ein kleiner Spatz, bereit für größere Aufgaben! Maasholm, 2026

Das Motivationsmotiv für den Oktober 2026: Ein Spatz für höhere Aufgaben...

Einfach mal dem Link folgen - die Motivationsbilder...


Das Bild des Monats...

...kommt diesmal vom Sonnenstein!

Aus meiner Sicht eine Abraumhalde, unterhalb des „Sonnensteins“, 2026

Bild des Monats, Oktober 2026 - Eine Abraumhalde verändert die Landschaft - Kalischacht in Bischofferode...

Einfach mal dem Link folgen - die Bilder des Monats...



Rückblick...

Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?


Dialog...

Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

Wir Schreiber" hoffen bei jeder neuen Ausgabe darauf, unsere Stammleser - wie auch die „Laufkundschaft" aus den Tiefen des Internets - anzusprechen, und mit unseren Bildern und Artikeln für einige Minuten gut zu unterhalten. Ob es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, das können wir nur über die Reaktionen aus dem Kreis der Lesenden erfahren.

Im Süden Deutschlands, in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg, genauer bei den Schwaben, gibt es da so eine Regel: „Ned gschimpft isch globt gnua!“*

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik an, freuen uns über Rückmeldungen, ganz egal über welchen Kanal, und planen noch viele weitere Ausgaben des Journals als unser generationsübergreifendes Kommunikationsprojekt!

*Nicht geschimpft ist gelobt genug!

Ja, ich möchte dazu etwas sagen...

Wort-Bildmarke für die Rubrik „Rückmeldungen“

Wenn keine unzustellbaren Sendungen zurück kommen, ist das schon ein gutes Zeichen, und wenn wenige Minuten nach dem Versand kurze Meldungen wie „Danke Thomas, bin gespannt...“ ankommen, weiß ich, dass der Link zugestellt wurde.

Hier werden die Rückmeldungen, die mich über die verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert - jedoch manchmal etwas gekürzt - eingestellt.

... der Erste!

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Eine lesende Person hat sich wie folgt gemeldet...


Kontakt / Kommentare...


Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 10/2026 mit diesen Themen...

Der neue Mittelpunkt Deutschlands im August 2026

Der Aufmacher...

...ein Ausflug, nur wohin?

Mit dem alten Spruch aus der Werbung „Wir sind ja früher immer in den Harz gefahren...“ War der Reisegutschein umschrieben. Eine Reise ins Ungewisse, aber die Familie war dabei. Bilder hat es auch gegeben. Wir haben den Aufmacher zur Ausgabe 10/2026!

Ulmer Brunnentour 2026 - der Lesertag!
Löwenbrunnen Ulm, Münsterplatz

Und sonst?

Eine Wegmarke...

Die Autobahnkirche St. Thomas von Aquin in Trockau (Oberfranken) liegt an der Autobahn A9 und bietet Reisenden einen stillen Ort der Einkehr. Sie wurde 1949/1950 erbaut und im Jahr 2010 offiziell zur Autobahnkirche ernannt. Eine Pause auf dem Weg nach Osten...

Unterstützung, Symbolbild...
Eine stilisierte Person fügt ein Puzzleteil ein.

Motive & Gedanken...

Das noch fehlende Puzzle-Teil...

Der Produktionsprozess der Journal-Ausgaben ist fließend. Auch wenn der Rahmen der neuen Ausgabe steht, einige Artikel kommen noch dazu, andere werden weichen, um eventuell später noch einen Platz zu finden. Nach dem Journal ist vor dem Journal...


Mein unabhängiges Monatsjournal über Menschen, Orte und ihre Geschichten –

aus dem Blick der Gegenwart.