Journal - der neue Kopf!

Das Journal - Ausgabe 06/2026

Die Juni-Ausgabe mit den aus dem Blautal-Center... - Nr. 119/11. Jahrgang - 20.06.2026


Thomas Haas © ,  2025  © by Jenny Haas

Editorial - Thomas Haas 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur Juni-Ausgabe des Journals. Die Ausgabe zum Sommerstart hat einen Lost Place als Aufmacher: Das Blautal-Center in Ulm wandelt sich von der Mall zum neuen Wohnquartier. Die Zwischenphase ist der Lost Place, der mit dem Fotoforum der vh Ulm erkundet werden konnte. Der erste Lesertag wurde in Ulm durchgeführt, und dafür, dass es an mehreren Stellen etwas „geklemmt hat“, war es ein erfolgreicher Versuch. Ich bedanke mich bei den Teilnehmern, die mir auch noch Bilder zur Verfügung gestellt haben. Mit meiner Frau Ute war ich auf dem „Eiszeitjägerpfad“ um Blaubeuren unterwegs. Eiszeitjäger hatten keine Wetter-App, und unsere hat glatt geschwindelt! Nüchtern betrachtet kam mir an Pfingsten auf der A7 ein Rotweingedanke, verrückt! Die Ulmer Photographen-Familie Meckes hat mich wieder beschäftigt, wie weit soll man sich da in die Geschichte hineinvertiefen, wo ist das Ende? Auch eine Neuerwerbung lässt Fragen offen. Parkplätze ergeben interessante Motive, auch das Bild im Slider ist so ein Schnappschuss. Für die Juli-Ausgabe wird schon geteasert: Das Zaunmotiv kommt von der See. Eine Schafschererin war in Rieseby tätig. Das Motivationsmotiv kommt von dort: „Runter mit der Wolle!“ Das Bild des Monats zeigt das Achtal zwischen Blaubeuren und Schelklingen. Neuer Blick auf alte Pfade, denn hier stand vor überschaubaren 50.000 Jahren eine der Wiegen der modernen Menschheit. Da ist die Themenvielfalt doch wieder gesichert!

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre dieser Journal-Ausgabe!


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Opera aufgebaut. Andere Browser, z.B. Firefox oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....

Zwei KI-Modelle werden im Journal eingesetzt. Mit ChatGPT und MS Copilot werden Texte und Bilder bearbeitet und analysiert. KI ist damit in den workflow integriert, ohne dabei die redaktionelle Handschrift zu verlieren. Wir arbeiten im jetzt und heute...



Der Aufmacher zur Ausgabe 06/2026 - Lost Place Blautal-Center...

Das Thema im Juni: Das vh Fotoforum in der einstigen Mall!

Eröffnet am 29. Oktober 2007, sollte das Blautal‑Center mit seinen 400 Metern Länge entlang der Blaubeurer Straße das größte Einkaufszentrum Baden‑Württembergs werden. Es war von Anfang an darauf ausgelegt, Besucher weit über den Großraum Ulm hinaus anzuziehen – ein Anspruch, der sich als zu hoch erwies. Für eine Mall dieser Größenordnung war selbst das erweiterte Einzugsgebiet schlicht zu klein.

Mit dem Wandel der Einkaufswelt und des Konsumverhaltens verlor das Center weiter an Bedeutung. Nun beginnt ein neuer Abschnitt: Auf der bestehenden Statik und der verbleibenden Tiefgarage entsteht ein neues Quartier mit rund 1.000 neuen Wohnungen. Für das Fotoforum der vh Ulm wurde dieser besondere Ort fotografisch zugänglich...

Noch „nagelneu“: Das Werkstor mit der Zutrittskontrolle für die Besuchergruppe...

Blautal-Center, Ostflügel, Obergeschoß, Mai 2026

Blautal-Center, Haupteingang, Mai 2026

Blautal-Center, Haupteingang, Mai 2026

Plakat, Beschriftung, Überbleibsel...

...ist das artgerecht?

Blautal-Center, Ostflügel, Rolltreppen, Mai 2026

Ostflügel, Rolltreppen, Mai 2026

Blautal-Center, oberes Parkdeck, Parkhaus Ost

...oberes Parkdeck, Parkhaus Ost!

Blautal-Center, Haupteingang, Mai 2026

Blautal-Center, Haupteingang, Mai 2026

Vom Haupteingang Blickrichtung Ost!

...vom Haupteingang Blickrichtung Ost!

Blautal-Center, Haupteingang, Mai 2026

Das hat schon was von „Raumstation“...

Die „Speiserei“ hatte 10 Betriebe mit 2.000 m² Fläche - hier die Reste! - Mai 2026

Neue Realitäten - Durchbrüche, Flatterband...

Die „Speiserei“ hatte 10 Betriebe mit 2.000 m² Fläche - hier die Reste! - Mai 2026

Standortvorteil Innenstadt-Lage...

Die „Speiserei“ hatte 10 Betriebe mit 2.000 m² Fläche - hier die Reste! - Mai 2026

Geschichte(n): Kaffee ist ein Bedürfnis...

Die „Speiserei“ hatte 10 Betriebe mit 2.000 m² Fläche - hier die Reste! - Mai 2026

...ob da noch Post kommt?

Flatterband und Gerüstteile im Blautal-Center, Ulm, Mai 2026

Flatterband und Gerüstteile im Blautal-Center - und das vh Fotoforum war im Center verteilt unterwegs...

Geislingen, 16:00 Uhr. Für heute Feierabend. Der Himmel

zieht zu, der Regen setzt ein. Ich steige ins Auto und mache

mich auf den Weg Richtung Blautal‑Center, wo um 18:00 Uhr das Fotoforum der vh Ulm zum Shooting eingeladen ist.

Den Regen hatte ich bis nach Ulm mit im Gepäck...

Die Transformation der Mall hat längst begonnen. Aus der einstigen Glitzerwelt ist ein Lost Place geworden – ein Zwischenzustand, der nur kurz existieren soll, bevor hier ein neues Wohnquartier entsteht. Ein Ort im Übergang, und genau deshalb ein Ort, den man festhalten muss.

Blautal-Center, Rolltreppe Ost, Mai 2026

Blautal-Center, Rolltreppe Ost, Mai 2026

Eigentlich verlangt das Projekt eine Fortsetzung: In einigen Jahren, nach der Fertigstellung, sollten wir einen weiteren Besuchstermin anfragen. Mal sehen, ob ich dann den Vorschlag in die Gruppe einbringen kann, und was die Projektentwickler

dann dazu sagen werden.


Der erste Lesertag!

Auf der „Ulmer Brunnentour“...

Hildegardbrunnen, Klaus Rohwer

Hildegardbrunnen, Klaus Rohwer

Christopherusbrunnen, Dieter Leible

Christopherusbrunnen, Dieter Leible

Delphinbrunnen, Dieter Leible

Delphinbrunnen, Dieter Leible

Klaus by Dieter Leible

Klaus by Dieter Leible

Neptunbrunnen, Dieter Leible

Neptunbrunnen, Dieter Leible

Georgsbrunnen, Klaus Rohwer

Georgsbrunnen, Klaus Rohwer

Neptunbrunnen, Klaus Rohwer

Neptunbrunnen, Klaus Rohwer

Fischkasten, Dieter Reindl

Fischkasten, Dieter Reindl

Löwenbrunnen, Dieter Reindl

Löwenbrunnen, Dieter Reindl

Wasserspiel, Klaus Rohwer

Wasserspiel, Klaus Rohwer

Dünnbier - Löwenbrunnen, Klaus Rohwer

Dünnbier - Löwenbrunnen, Klaus Rohwer

Es war ein Versuch, und es gibt für mich keinen Grund zur Unzufriedenheit. Einige Zusagen waren „etwas schwammig“, dazu kamen noch krankheitsbedingte Absagen, aber so in etwa dachte ich mir das schon im Vorfeld - und mit der Reservierung im Lokal bin ich richtig gut gelegen.

Vielen Dank den Teilnehmern - auch für die Bildmotive!

Vier Fotografen sind gemeinsam losgezogen, und konnten bei durchwachsenem Wetter von „Brunnen zu Brunnen“ ziehen.

Dieter Leible, Dieter Reindl und Klaus Rohwer waren die Vertreter der Leserschaft. Eine Auswahl ihrer Motive ist hier

mit eingestellt. Mit den Bildern aus dem Umfeld der Tour

könnte eine ganze Ausgabe gefüllt werden!

Georgsbrunnen, Dieter Reindl

Georgsbrunnen, Dieter Reindl

Fischkasten, Klaus Rohwer

Fischkasten, Klaus Rohwer

Fischkasten, Dieter Leible

Fischkasten, Dieter Leible

Hildegard-Brunnen, Thomas Haas

Hildegardbrunnen, Thomas Haas

Löwenbrunnen, Thomas Haas

Löwenbrunnen, Thomas Haas

Delphinbrunnen, Thomas Haas

Delphinbrunnen, Thomas Haas

Ich kann mir durchaus vorstellen, auch 2027 wieder einen Aufruf zum „Lesertag“ im Großraum Ulm zu starten.


Der „Eiszeitjägerpfad“ um Blaubeuren...

Durchwachsenes Wetter konnte uns nicht aufhalten!

Brillenhöhle, Blaubeuren, 2026

Ein Atemzug der Eiszeit, ca. 50.000 Jahre zurück - die Brillenhöhle...

„Die küssende Sau“ - eine Felsformation...

„Die küssende Sau“ - eine Felsformation...

Die Ruine der Günzelburg...

Die Ruine der Günzelburg...

Brillenhöhle, 2026

Erinnerungen an „Rulaman“*...

Funkmasten am Schillerstein, 2026

...das ist dann wohl Evolution!

...am Schillerstein!

Am Schillerstein...

Der Ort Weiler...

Der Ort Weiler...

Plakette am Schillerstein, 2026

Plakette am Schillerstein...

Der Hausmeister-Service will gesehen werden...

Der Hausmeister-Service will gesehen werden...

Wer den Beute- und Streifzug eines Eiszeitjägers nachempfinden möchte, ist in Blaubeuren goldrichtig.

Hier in den Höhlen im Achtal lebten sowohl Neandertaler als auch der Moderne Mensch.


Vom Stadtrand wandern wir den Steilhang der Weiler Halde hinauf und erhalten bei der Brillenhöhle einen ersten Einblick in die steinzeitlichen Lebensverhältnisse. Durchs Felsenlabyrinth gelangen wir zur mittelalterlichen Ruine Günzelburg. Es geht bergab, am Schneckenfels vorbei, nach Weiler und auf die andere Talseite ins Welterbegebiet. Ein schmaler Pfad führt hinauf ins Felsmassiv des Bruckfels, in dem sich die Höhle Geißenklösterle befindet, ein von den Eiszeitmenschen häufig aufgesuchter Ort. Über das Köhnenbuch, einen Buchen-Steppenheidewald, kommen wir zum Schillerstein und wandern anschließend zurück nach Blaubeuren. Hier sollten wir unbedingt noch einen Besuch im Urgeschichtlichen Museum einplanen.

Quellenangabe: schwaebischealb.de


Das Massiv des „Bruckfels“ mit dem derzeit gesperrten „Geißenklösterle“...

Das Massiv des „Bruckfels“ mit dem derzeit gesperrten „Geißenklösterle“...

Vom Schillerstein geht der Blick auf die Altstadt und die Klosterkirche Blaubeuren...

Vom Schillerstein geht der Blick auf die Altstadt und die Klosterkirche Blaubeuren...

* Rulaman ist ein didaktischer Jugendroman des deutschen Naturforschers und Schriftstellers David Friedrich Weinland aus dem Jahr 1878. Rulaman war ein großer Erfolg. Das Buch wird bis heute aufgelegt und wegen der vielen regionalen Bezüge vor allem in Südwestdeutschland nach wie vor gern gelesen. Die geschätzte deutsche Gesamtauflage beläuft sich auf über eine halbe Million Exemplare. Das Buch wurde ins Dänische, Englische, Französische, Lettische, Niederländische, Russische, Schwedische, Serbo-Kroatische und Spanische übersetzt. Quellenangabe: wikipedia.org - In meiner Schulzeit stand Rulaman noch auf dem Lehrplan!


Begegnungen...

Ein Rasthof an der A7 - der Rotweingedanke zur Ausgabe 06/2026

Lkw auf dem Rasthof „Großenmoor Ost“ Pfingstsonntag 2026

...gestrandet...

Pfingstsonntag, A7, Rasthof Großenmoor.

Das Lokal geschlossen, die Tankstelle geöffnet, der Asphalt schon warm vom unerwarteten Sommertag. Der Rasthof,

ein Ort zwischen Bewegung und Stillstand. Ein Fahrer hat Großwaschtag. Seine Wäsche hängt entlang des Lkw, Hemden, Socken, Handtücher – wie Wimpel auf einem Schiff, das nicht ausläuft. „Transkona, Dornbirn“ steht auf der Tür. Ein Name aus den Alpen, gestrandet im Flachland.

Ein paar Meter weiter: ein Autotransporter, beladen mit glänzenden XPENG-Modellen aus Fernost, Wuhan/China.

Noch ohne Kennzeichen, aber schon Teil des Kreislaufs.

Und Tage später, auf dem Rückweg Richtung Süden, steht ein Sattelzug bereit – prime lächelt uns korrekt und makellos zu.

Die Welt funktioniert. Immer.

Doch hier, auf den Parkplätzen, wird sie kurz angehalten.

Lkws auf dem Rasthof „Großenmoor Ost“ Pfingstsonntag 2026

Lkws auf dem Rasthof „Großenmoor Ost“ Pfingstsonntag 2026

Lkw auf dem Rasthof „Großenmoor Ost“ Pfingstsonntag 2026

Sechs von 600.000 Fahrzeugen der geplanten Jahresproduktion!

Lkw auf dem Rasthof „Großenmoor West“

Mit dem bekannten Lächeln unterwegs...

Im Straßenlärm entsteht kein tiefes Gespräch, nur die leise Ordnung der Dinge: Dieselgeruch, flatternde Wäsche, ein Fahrer, der wartet.

Pfingsten – ein Feiertag für alle, nur nicht für die, die die

Welt bewegen.Ich denke an sie, die Fahrer, die Wochenenden auf Asphalt verbringen. Sie halten den Kreislauf am Laufen, während wir feiern.

Vielleicht retten wir die Welt nicht – aber wir könnten anfangen, sie zu sehen.

Richtung Norden ist „Großenmoor Ost“ unsere Halt für die Kaffeepause, Richtung Süden „Großenmoor West“ für den Nachmittagskaffee. Und der Parkplatz war nicht so leer, wie

es auf den oberen Motiven den Anschein hat...


Wie tief darf man in alten Familiengeschichten wühlen?

Die Ulmer „Photographen-Familie Meckes“...

Was geben die alten Quellen her?

Um 1860 wird in der Liste der Ulmer „Photographen“ lediglich der Namen „Meckes“ mit aufgeführt. wobei es

schon beachtlich ist, die Quelle ist ein „Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder“.  Es muss ein Interesse an solch einem Verlagswerk bestanden haben, eine weitere Auflage ist mir jedoch nicht bekannt.

Ulmer Photographen, ca. 1860

Ulmer Photographen, ca. 1860


Gesichert scheint:

Paul Ludwig Meckes wagte nach der Zusammenarbeit mit Berger um 1860 den Schritt in die Selbstständigkeit. Bruder Karl Otto Meckes kommt später, wohl 1879, hinzu: Gebrüder Meckes steht auf den Fotorevers dieser Zeit.


 Anzeige L. Meckes 1868

Die Anzeige von L. Meckes und das Verzeichnis der Hausbesitzer, 1868

Verzeichnis der Hausbesitzer, 1868

Nach dem Tod des Paul Ludwig Meckes 1886 übernimmt Karl Otto das Atelier.

„Karl Meckes“ steht auf den Revers.


1868  erscheint das „Adreßbuch für die königl. Württemb. Kreishauptstadt und Bundesfestung Ulm und die königlich Bayerische Stadt Neu-Ulm“. 

Die Photographische Anstalt von

L. Meckes wirbt um Kundschaft.

Im Verzeichnis der Hausbesitzer steht ein  Leonh. Meckes, Photograph - und  Christine Meckes, Wittwe.

Die Ausgabe von 1863, herausgegeben

im Mai 1865, verzeichnet im „Alphabetisches Verzeichniß der Hausbesitzer und Miethbewohner“ noch „Meckes, Photograph, Promenade zu

dem Neuen- u. Gögglingerthor K 3“.


Christine war der Namen der Mutter

der Brüder Ludwig und Karl. „Gebrüder“ umfasst alle Brüder einer Familie.

Stellt sich die Frage, wer war dieser Leonh. Meckes?

Ja, es bleiben Fragen - und das kann auch ganz gut so sein...


Quellenangaben:

Allgemeines Adress-Handbuch ausübender Photographen von Deutschland, den österr. Kaiserstaaten, der Schweiz und den Hauptstädten der angrenzenden Länder, ca.1860 - Leipzig, Robert Schäfer´s Verlag

Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/83426/1/0/


Adreßbuch für die königl. Württemb. Kreishauptstadt und Bundesfestung Ulm und die königlich Bayerische Stadt Neu-Ulm

Neu-Ulm, 1863 Druck und Verlag der J.W. Helb´schen Buch- und Kunsthandlung

Bayerische Staatsbibliothek über Google Books


Der Band von 1868 liegt digitalisiert ebenfalls in der Bayerischen Staatsbibliothek vor.


Karl Meckes - ein erworbenes Portrait und Fragen...

Pfarrer Weigle und seine Frau, oder doch ein bürgerliches Paar?

Ein Portrait aus dem Atelier von K. Meckes Ulm, ca. 1890

Ein bürgerliches Paar?

Ein bürgerliches Paar im Ulmer Studio von Karl Meckes...


Lesestoff gibt es hier...

Fotorevers K. Meckes, Ulm, ca. 1890

1886 - 1900 das „Meckes-Revers“...

In diesem Zeitraum gab es in Ulm keinen Pfarrer Weigle...


Tiefgang 01 - Historische Fotografie

Ein Portrait von einem bürgerlich gekleideten Paar, entstanden um das Jahr 1890, in Ulm bei Karl Meckes. Nach der viel später und mit Kugelschreiber aufgebrachten Beschriftung sind die Personen „Pfarrer Weigle mit Frau“. Da es in Ulm damals keinen Pfarrer Weigle gegeben hat, war es „ein Pfarrer Weigle, zu Besuch in Ulm“ - wir setzten voraus, die Legende stimmt. „Kollege KI“ hat gleich vier mögliche Pfarrer gefunden:

 Johann Jakob Weigle – Blaubeuren

  • Alter um 1890: ca. 61 Jahre

Christian Friedrich Weigle – Geislingen

  • Alter um 1890: ca. 60 Jahre

Johannes Weigle – Tübingen

  • Alter um 1890: ca. 50 Jahre

Gottlieb Wilhelm Weigle – Stuttgart‑Feuerbach

  • Alter um 1890: ca. 54 Jahre

Wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, erfolgt ein weiterer Artikel!


Ausgabe 01.01 - Fotogeschichte(n)

Vorher / Nachher...

Neue Möglichkeiten - Bildbearbeitung im Slider!

Ein geparkter Pkw...
Ein geparkter Pkw...

Das Design passt - Fahrzeug und Halle!

Mir passiert das immer wieder: Ich fahre auf einen Parkplatz - und dann sehe ich was, und sofort drängt die Zeit, denn in wenigen Sekunden kann sich die Situation vollkommen verändert haben. Da steht er nun, der Kleinwagen, im Design farblich mit dem unteren Teil der Halle abgestimmt. Schnell ein Foto mit dem Smartphone. Besser ein Bild mit einer passenden Aussage, wie eine verpasste Möglichkeit.

Kurze Zeit später ist wie erwartet der Kleinwagen von großen Monster- SUVs umzingelt, nahezu unsichtbar geworden.

Ich stehe auf dem Parkplatz bei Seeberger zufrieden in der Sonne, freue mich auf den Kaffee, und warte auf meinen Gesprächspartner. Zwei grafische Fossile träumen von den alten Zeiten! Ja, Dietrich, du bist gemeint...

Die Bildbearbeitung erfolgte in GIMP und Luminar Neo.


Das Zaunmotiv zur Ausgabe 06/2026

...ist schon ein Teaser für den Juli!

Der Zaun am Vogelwärterhaus bei Maasholm, Mai 2026

Das Zaunmotiv: Der Zaun am Vogelwärterhaus bei Maasholm, Mai 2026


Das Motivationsbild entstand in Rieseby...

Längst Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder. 

Das Motivationsmotiv für den Juli 2026: Schafe in Rieseby, Pfingsten 2026

Das Motivationsmotiv für den Juli 2026: Nun ist der Sommer endlich da!

Scherwerkzeug...

Schafschermaschine...

Jetzt geht´s an die Wolle!

Jetzt geht´s an die Wolle!

Schafswolle - Wollvlies

Profiarbeit - das Vlies bleibt ein Stück!

Pfingstmontag im Norden: Alte Traktoren, altes Handwerk, ein offenes Heimatmuseum in der Windmühle „Anna“ - endlose Motive. Ava, die Enkeltochter, hatte auch ihren Fotoapparat dabei. „Das gibt ein bildschönes Bild!“ Das wird!

Mit der Schererin konnte ich einige Worte wechseln. Es gibt nicht mehr viele, die die Schafe scheren. Daher wird schon im Februar angefangen. Sie würde es auch nur nebenberuflich machen, an den Wochenenden. Mit einem Helfer, der die Schafe „setzt“ schafft

sie 100 Tiere am Tag. Was für eine körperliche Belastung - großen Respekt für diese Leistung...

Einfach mal dem Link folgen - die Motivationsbilder...


Das Bild des Monats...

...kommt diesmal aus Blaubeuren!

Bild des Monats, Juli 2026 - Das Achtal - eine Wiege der Menschheit...

Bild des Monats, Juli 2026 - Das Achtal - dort wurden die ältesten bekannten figürlichen Kunstwerke der Menschheit gefunden...

Einfach mal dem Link folgen - die Bilder des Monats...


Rückblick...

Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?


Dialog...

Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

Wir Schreiber" hoffen bei jeder neuen Ausgabe darauf, unsere Stammleser - wie auch die „Laufkundschaft" aus den Tiefen des Internets - anzusprechen, und mit unseren Bildern und Artikeln für einige Minuten gut zu unterhalten. Ob es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, das können wir nur über die Reaktionen aus dem Kreis der Lesenden erfahren.

Im Süden Deutschlands, in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg, genauer bei den Schwaben, gibt es da so eine Regel: „Ned gschimpft isch globt gnua!“*

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik an, freuen uns über Rückmeldungen, ganz egal über welchen Kanal, und planen noch viele weitere Ausgaben des Journals als unser generationsübergreifendes Kommunikationsprojekt!

*Nicht geschimpft ist gelobt genug!

Ja, ich möchte dazu etwas sagen...

Wort-Bildmarke für die Rubrik „Rückmeldungen“

Wenn keine unzustellbaren Sendungen zurück kommen, ist das schon ein gutes Zeichen, und wenn wenige Minuten nach dem Versand kurze Meldungen wie „Danke Thomas, bin gespannt...“ ankommen, weiß ich, dass der Link zugestellt wurde.

Hier werden die Rückmeldungen, die mich über die verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert - jedoch manchmal etwas gekürzt - eingestellt.

Eine Rückmeldung aus Neu-Ulm...


Ja, die Hitzewelle kam passend zur geplanten Veröffentlichung der Motive des Lesertags!

Vielen Dank, Lioba!


Dietrich R. hat sich auch gefunden...




Dieter Leible, ein Teilnehmer vom Lesertag, mit seiner Rückmeldung:








Lieber Dieter, das Magazin hat sich mit den Jahren weiterentwickelt, und das „Zaunmotiv“ ist einer der Fixpunkte geworden, ein Dauerthema.

Danke für Deine Rückmeldung!


...nach Dieter kommt Dieter, hier ist es dann Dieter Reindl, der auch auf dem Lesertag war:







Wie immer, herzlichen Dank für die ausführlich Rückmeldung, alter Freund!


Nicht jeder Lesende möchte namentlich genannt werden...



...aber jede Rückmeldung ist willkommen!




Moin Rainer, genau dafür wird das Journal gemacht. Grüße in das EWD!


lieber thomas,

wieder eine sehr schöne, interessante ausgabe geworden.

die leere, verlassene mall zu fotografieren finde ich super!

und auch die brunnen zur jetztigen hitzewelle sehr gelungen!


liebe grüße von lioba


Das hat doch deine Vorfreude nur gesteigert!


Gruß Dietrich 


Lieber Thomas,
wieder ein sehr schönes Journal! Da auch von mir einige Fotos enthalten sind, dafür herzlichen Dank. Der Brunnen-Fototag hat Spaß gemacht. Motive gab es in Hülle und Fülle. Und das Wetter hat auch gehalten. Ist doch - beim Blautal-Center wie auch bei den Brunnen - recht interessant, dass jeder Fotograf seine eigene Sichtweise bzw. Perspektive beim gleichen Motiv hat.
Bei den aktuellen Temperaturen hättest Du vermutlich gerne auf die Wanderung um Blaubeuren verzichtet. „Durchwachsenes Wetter“ hat also fotografisch gesehen durchaus auch was für sich.
Und eine Frage zum Schluss: in verschiedenen Journalen sind Zaunmotive enthalten. Hat das einen besonderen Hintergrund? Oder ist das einfach nur ein Thema, das du gerne - in verschiedensten Varianten- im Bild festhältst?
Herzliche Grüße, auch an die Fotokollegen vom Brunnen-Fototag,
Dieter


Launisch wie gewohnt meldet sich Dieter Reindl am Telefon: „Ich muss schon sagen, du hast nicht mehr alle Latten am Zaun!“ Er hat es auf das Zaunmotiv bezogen, das ihm jedoch sehr gut gefällt. Die Bilder von den Schafen gefallen aber auch, und überhaupt, das ganze Magazin gefällt Dieter wieder.

Bei den Motiven des Blautal-Centers kann er meinen Gedanken „Flughafen“ folgen, und in den Jahren des Bestehens war er öfters dort unterwegs.

Die Höhle auf dem „Eiszeitjägerpfad“ kannte er bisher nicht. Die Parkplatzgeschichten zum Rotweingedanken wären interessant, denn eigentlich sind die Fahrer die „armen Schweine“. Der Lesertag hat auch ihm Spaß gemacht, und ja, an seinen Motiven habe ich nur wenig korrigiert bzw. optimiert. Den Artikel zur „Historischen Fotografie“ hat Dieter auch gelesen. Auf die alten Geschichten baut ja alles auf...


Danke Thomas!

Gute Idee mit dem verlassenen Blautal-Center und sehr witzig, was man Online bei H&M zurückgeben kann ;-)


Liebe Grüße


Moin Thomas,
komme gestern aus dem Süden mit dem Mopped zurück, jetzt mal das Journal überflogen, tolle Themen und für mich noch viel Stoff zum lesen. Danke dafür.

LG, Rainer





Kontakt / Kommentare...


Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 07/2026 mit diesen Themen...

Ehemaliger Shop im bald ehemaligen BlautalCenter, Mai 2026

Der Aufmacher...

...Motive von der Schlei und der See!

Einige Tage an der Schlei haben wieder neue Eindrücke hinterlassen.

Eine ausgedehnte Wanderung führte

uns entlang der Küste um Maasholm.

Erstmals sieht man die bekannten Landmarken und den Leuchtturm Schleimünde von der „anderen Seite“. 

Ulmer Brunnentour 2026 - der Lesertag!
Löwenbrunnen Ulm, Münsterplatz

Und sonst?

...in der Manufaktur Jörg Geiger!

Alkoholfreie Geschmacksvielfalt im Glas und am Gaumen - da gibt es nicht viele Bilder, zumal es wie aus Kübeln geregnet hat, und der Teil im Garten entfallen musste. Eine stimmige Story wird es geben, ich habe was dazu gelernt - und Literatur habe ich auch im Haus!

Unterstützung, Symbolbild...
Eine stilisierte Person fügt ein Puzzleteil ein.

Motive & Gedanken...

Das noch fehlende Puzzle-Teil...

Der Produktionsprozess der Journal-Ausgaben ist fließend. Auch wenn der Rahmen der neuen Ausgabe steht, einige Artikel kommen noch dazu, andere werden weichen, um eventuell später noch einen Platz zu finden. Nach dem Journal ist vor dem Journal...


Mein unabhängiges Monatsjournal über Menschen, Orte und ihre Geschichten –

aus dem Blick der Gegenwart.