Journal - der neue Kopf!

Das Journal - Ausgabe 02/2026

Die Februar-Ausgabe mit den Langzeitbelichtungen... - Nr. 115/11. Jahrgang - 20.02.2026


Thomas Haas © ,  2025  © by Jenny Haas

Editorial - Thomas Haas 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur Februar-Ausgabe des Journals, die Ausgabe 115 steht im Netz. Den Aufmacher haben die verschobenen Langzeitbelichtungen bekommen. Farbige Lichtspuren aus Bellenberg und Vöhringen hat die Kamera aufgezeichnet, Zeit wird sichtbar. Mit Ute, meiner Frau, war ich im Tannheimer Tal. Es war ihre Idee, der Besuch auf dem „Internationalen Ballonfestival Tannheimer Tal“ - und die Bilder der bunten Ballons vor dem strahlend blauen Himmel ergeben einen tollen Kontrast zum Winter auf der Alb, der ebenfalls mit -  wie ich finde starken Bildern -  eingestellt ist. Ein Weihnachtsgutschein von meinen Lauterburgern wurde auch eingelöst. Die Gmünder Volkshochschule hatte eine spezielle Führung im Angebot: „Nauf ond na ond nei zom Wei(n)“ - mystisch-historische Orte mit einem wunderbaren Abschluss bei Wein und Flammkuchen. Die Bilderstrecke zeigt unbekannte Orte. Der „Tiefgang 01 - Historische Fotografie in Ulm“ - wurde durch die „Fotogeschichte(n)“ erweitert. Hier wurde der Link, und der Hinweis dazu eingestellt. Ebenfalls im Journal enthalten ist die Geschichte des Soldaten Karl Speth, soweit es nach der Bildquelle möglich war. Neben allen bespielten Dauerthemen wird noch der Jahresplan 2026 - bis zur Ausgabe 125 - thematisiert. Hervorheben möchte ich den nun fest eingeplanten Lesertag am 16. Mai 2026. Die „Brunnentour “ wird in Neu-Ulm beginnen. Nun freue ich mich auf Anmeldungen.

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre dieser Journal-Ausgabe!


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Opera aufgebaut. Andere Browser, z.B. Firefox oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....


Der Aufmacher zur Ausgabe 02/2026 - Langzeitbelichtungen...

Das Thema im Februar: Bunte Lichtspuren entlang der Straßen!

Langzeitbelichtungen - mit ND-Filter (hier ein ND64) vom Stativ und natürlich mit Fernauslöser. Die Motive sind alle mit 8 sec. Belichtungszeit entstanden. Die Belichtungszeit ist abhängig von der Situation und des persönlichen Geschmacks - und so entstehen manchmal echte Hingucker, nahezu grafische Motive.

Vöhringen am Kreisel, zwei Omnibusse fahren durch das Bild. LZB

„Hl. Lumensius, schick mir einen Omnibus!“ - Wir sind in Vöhringen, und es ist Samstag! - Aber gut, zwei kommen vom Bahnhof...

Bellenberg, Krimistimmung, Bauerngasse

Bellenberg, Krimistimmung...

Die Sparkasse in Bellenberg als grafisches Motiv, LZB

Die Sparkasse in Bellenberg...

Bellenberg, Ulmer Straße, ...mit Schwung durchs Dorf! LZB

...mit Schwung durchs Dorf!


Ein ND64-Filter ist ein Neutraldichtefilter, der die in das Kameraobjektiv einfallende Lichtmenge um sechs Blenden-stufen reduziert. Daher muss entsprechend länger belichtet werden, hier somit 64-fach.


Vöhringer Kreisel LZB, Süd-Nord-Richtung
Vöhringer Kreisel LZB, Süd-Nord-Richtung

Der Kreisel in Vöhringen, zentral gelegen und kaum als Bodenerhebung zu erkennen, wird vom Verkehr um- und manchmal auch überfahren.

Längere Fahrzeuge haben dort wohl schon Probleme...



ND-Filter sind so konzipiert, dass Farbe und Kontrast des Bildes erhalten bleiben, während die Lichtmenge, die den Kamerasensor erreicht, reduziert wird.


Vöhringer Kreisel LZB, Nord-Süd-Richtung
Vöhringer Kreisel LZB, Süd-Nord-Richtung

Ein Winterabend sorgte für eisige Finger, aber auch für eine ordentliche Ausbeute an Bildmotiven.



Bellenberg, Sparkasse und Memminger Straße..., LZB

Bellenberg, Sparkasse und Memminger Straße...


Der Winter von der schönsten Seite...

Ein Besuch auf dem Ballonfestival im Tannheimer Tal!

Die bunten Ballons im Tannheimer Tal, Januar 2026

Die bunten Ballons im Tannheimer Tal, Januar 2026

Anschauen, zuhören - wenn der Brenner faucht!

Anschauen, zuhören - wenn der Brenner faucht...

Ein Ballon in den Farben der Landschaft...

Ein Ballon in den Farben der Landschaft...

Farbenfrohe Ballonhüllen im Tannheimer Tal, Januar 2026

...farbenfrohe Ballonhüllen!

Und die Riesen werden immer kleiner...
Ballons am Himmel, Januar 2026

Und die Riesen werden immer kleiner...

Das „Internationale Ballonfestival Tannheimer Tal“ findet jährlich im Januar statt. 2026 war es vom 11.01. - 31.01. der Fall.

Die Ballons starten bei guter Witterung täglich zwischen

10:30 und 12:00 Uhr, direkt in Tannheim. Drei abendliche Ballonglühen standen ebenfalls auf dem Programm.

Die bunten Ballons in der verschneiten Alpenlandschaft,

bei strahlend blauem Himmel, das gibt schon Motive!

Wir waren direkt am Startplatz, und das Zoom der Panasonic Lumix DMC-FZ330 konnte seine Leistungsfähigkeit zeigen.

Die zumindest bisher einmalige Gelegenheit zu einer Ballonfahrt hatte ich 2012 bekommen. Ein tolles Erlebnis, das sich auch in einer Bilderserie ausgewirkt hat. Die Fahrt ist über den Button verlinkt.

Mein „Adelstitel“ laut Taufurkunde:

„Schwäbisch herzöglicher Luftherzog Thomas, der wehende Winde suchende Düsenritter von der Teck, Wald- und Wiesenschreck der abendlichen Landung vom Acker zu Hattenhofen.“

Ballonfahrt 2012

Zur damaligen Ballonfahrt geht es per Link, der Titel wurde verliehen vom Piloten Roland Kugel,

Ballonfahrten Südwest

Und die Riesen werden immer kleiner...
Ballons am Himmel, Januar 2026

Hier hat das Smartphone ausgeholfen, die Ballons fahren über den strahlendblauen Winterhimmel in Richtung Deutschland...


„Nauf ond na ond nei zom Wei(n)“...

Ein Weihnachtsgutschein konnte eingelöst werden!

Ein Weihnachtsgeschenk von meinen Lauterburgern konnte Ende Januar eingelöst werden. Eine besondere Führung der Volkshochschule in Schwäbisch Gmünd, bei der der erste Keller gleich eine Gruft war: Die Beginen-Gruft im Klösterle, gleich im Anbau der VHS. Ein kurzer Fußweg durch die Altstadt, und es ging auf den „Fünfknopfturm“, einem Turm der alten Stadtmauer. Im Turm sind auch noch Utensilien

der „Staufersaga“ untergebracht, das passt doch gut ins Programm. Nochmals ein Weg durch die Stadt, eine niedrige Holztüre ermöglicht den Zugang zu einer Kellerflucht, die

sich nahe dem Marktplatz unter sieben Häusern durchzieht. 


Dann führte uns der Weg ins „Gmünder WeinMagazin“ wo

uns der Inhaber, Herr Andreas Gubick, schon erwartete.

Ein schöner spanischer Cava, ein deutscher Riesling, ein italienischer Rosé, dazu noch ein französischer Rotwein –

eine feine Weinprobe mit vier verschiedenen Flammkuchen und zwei Schokoladensorten im ebenfalls historischen Gewölbekeller der Weinhandlung.

Was für ein gelungener Abschluss der Führung, die von Frau Susanne Lutz geleitet wurde.


Das Bild im mittelalterlichen Gewölbekeller stammt vom Smartphone meiner Schwester Siggi Musch.

In den historischen Kellern unter der Gmünder Altstadt, © by Siggi Musch

Beginen-Gruft Schwäbisch Gmünd, Januar 2026

Beginen-Gruft Schwäbisch Gmünd, Januar 2026

Beginen-Gruft Schwäbisch Gmünd, Januar 2026

Das sogenannte „Klösterle“ war ursprünglich ein Beginenhaus.

Die Beginen lebten dort als religiöse Frauengemeinschaft, gehörten jedoch keinem offiziellen Orden an.


Der Fünfknopfturm im Schwäbisch Gmünd, Nachtaufnahme, Januar 2026

Die Grabanlage diente als letzte Ruhe-stätte für die Frauen der Gemeinschaft. Sie zeigt die Bestattungskultur der Beginen, die in Schwäbisch Gmünd eine besonders starke Präsenz hatten.


Erklärungstafel zum Fünfknopfturm im Schwäbisch Gmünd, Januar 2026

Das Gebäude des Klösterle beherbergt heute die „Klösterleschule“ (eine Grund-schule). Aufgrund dieser Nutzung ist die Gruft im Schulalltag nicht öffentlich zugänglich. 


Ein Schild der „Staufersaga“, Januar 2026

Der Fünfknopfturm am Abend, die Erklärungstafel, und ein Schild der Staufer als Replik. Gmünd als stolze Stauferstadt kann man nicht in wenigen Motiven aus der Führung einfangen, Eindrücke kann man aber zeigen...

Das Treppenhaus im 27 m hohen Fünfknopfturm! Januar 2027

Auf dem Weg durch die abendliche Stadt gab es natürlich

auch Motive, damit wäre aber der Rahmen gesprengt worden!

Der Blick über die Stadt, Gmünd im Januar 2026

Das Treppenhaus im Turm führt steil nach oben, der Turm ist ca. 27 m hoch. Der Blick geht über die Stadt...


In einer Gasse zwischen dem Marktplatz und dem Schatten-theatermuseum gibt es eine kleine Holztüre...

Licht und Schatten in der ruhigen Altstadtgasse von Gmünd im Januar 2026

Lichtspiele...

Die unscheinbare Holztüre zu den Gewölbekellern, Januar 2026

Die noch verschlossene Holztüre...

Der Blick in die Gegenrichtung, die Stufen auf die Gasse..., Januar 2026

Der Blick in Gegenrichtung...

Die Kellerflucht im Januar 2026

Die Kellerflucht...

Die Kellerflucht im Januar 2026

Moderne Absicherung, die Altstadt steht auf einem Schuttberg!

Moos an den Wänden...

Das Moos wächst...


Historie trifft Moderne, Sicherung der Pfeiler im Gewölbekeller, Januar 2026

Gewölbesicherung...


Historie trifft Moderne, Sicherung der Pfeiler im Gewölbekeller, Januar 2026

„Freileitung...“


...ond nei zom Wei(n)! - Wenn am Ende der Tour noch ein Highlight wartet...

Schriftmarke „Gmünder WeinMagazin“ an der Fassade, Januar 2026

Leuchtzeichen...

Dekorierte Flasche im Verkaufsraum, Januar 202

Edle Tropfen - fein dekoriert...

Leuchtwerbung im Schaufenster...

Fast ein Motiv für den Rotweingedanken!

Verkaufs- und Verkostungsraum, Januar 2026

Verkaufsraum...

Herzlichen Dank an Andreas Gubick für die Fotografier-

erlaubnis im Gmünder WeinMagazin.

„made with love“ - das stand gelasert auf den Korken des Rosé, und wir haben in Lauterburg gleich noch ein Fläschchen davon getrunken - auf einen schönen Abend.

Ein Ausschnitt aus dem Sortiment, Januar 2026

Eine schöne Auswahl...

Weinkorken mit gelaserter Aufschrift: made with love

Aus der Sicht von Siggi Musch...

Münsterportal Schwäbisch Gmünd © by Siggi Musch, 2026

Münsterportal...


Treppenhaus im Fünfknopfturm, © by Siggi Musch 2026

Treppenhaus...


Kellerflucht unter der Altstadt Schwäbisch Gmünd, © by Siggi Musch, 2026

Kellerflucht...


Die „Winterkeule“...

Hinten raus wird der Januar richtig kalt...

Die Illertisser Straße aus Meßhofen kommend...

Die Illertisser Straße aus Meßhofen kommend...

Die oberen beiden Motive sind auf dem Heimweg von Roggenburg nahe Dietershofen entstanden. Der Nebel liegt schwer auf der Landschaft: Winter...

Eisental, an der L1232, ein Flecken Natur...

Eisental, an der L1232, ein Flecken Natur...

Ein Baum wie eine Landmarke...

Ein Baum wie eine Landmarke...

Eisental, an der L1232, ein Flecken Natur...

... mystisch schön im Nebel und Reif!

Die L1232 und fast ein Zaunmotiv...

Die L1232 - und fast ein Zaunmotiv...

Der Baum vom Slider im Hochformat...

...der Baum vom Slider - dafür kann ich stehen bleiben!


Fotogeschichte(n)...

Soldat Karl Speth aus Esslingen/Neckar.

Der Soldat Karl Speth um 1900
Atelieraufnahme von H. Schrempf, 
Ulm, Karlstraße 58

Atelieraufnahme von H. Schrempf,

Ulm, Karlstraße 58, um 1900.


Karl Speth aus Esslingen, Soldat des Infanterie-Regiments

„Kaiser Wilhelm, König von Preußen“

(2. Württembergisches) Nr. 120.

Die Fotografie ermöglicht – trotz widersprüchlicher handschriftlicher Angaben auf der Rückseite – eine historisch korrekte Einordnung und unterstreicht den hohen dokumenta-rischen Wert früher Atelieraufnahmen.


Das Motiv ist im retuschierten Zustand eingestellt. Die Originale werden bei der 

Bartko & Rehner GmbH & Co. KG, Berlin, in gutem Zustand erworben.

Damit wird die Fotografie selbst zur Quelle. Nicht absolut, nicht unfehlbar – aber überprüfbar. Sie widerspricht der Überlieferung, und genau darin liegt

ihre Stärke.

Dokumentarische Fotografie ist kein Kommentar, sondern ein Befund. Sie zeigt, was war – oder wie es zu einem bestimmten Zeitpunkt erschien.

In Verbindung mit Recherche und

Kontext wird aus einer Aufnahme ein belastbares Zeugnis.

Nach über 120 Jahren blickt dieser

junge Soldat uns noch immer an.

Sein weiterer Lebensweg bleibt uns unbekannt. Doch seine Zeit, seine Rolle, und sein Umfeld lassen sich heute

klarer fassen als zuvor.

So leistet ein einzelnes Bild historische Aufklärungsarbeit – leise, sachlich und dauerhaft.


Noch zehn Ausgaben bis zur Nr. 125!  Eine Vorschau...

Der Rotweingedanke zur Ausgabe 02/2026

Ich sitze vor dem Rechner und arbeite an der Nummer 115. Ja, es sind nur noch zehn Ausgaben bis zum Meilenstein 125, aber diese Ausgaben müssen zunächst mal erarbeitet werden.

Fotobeiträge werden zwei gebuchte Veranstaltungen der VHS Laichingen-Blaubeuren-Schelklingen bringen.

Das Fotoforum der vh Ulm wird wieder ein Ausstellungsthema bearbeiten.

Der Lesertag im Mai hat nun gewisse Erfolgsaussichten, es könnte eine gute Ulmer Story werden.

Eine Urlaubswoche an der See ist bereits in der Planung, und somit sind auch Bilder aus dem Norden im Journal 2026 enthalten. Ende Juni geht es mit der Foto-Faktorei in das Schloss in Crossen. Die historische Fotografie birgt immer wieder Überraschungen und neue Möglichkeiten. Einige Neuerwerbungen werden noch vorgestellt. Und es werden nicht nur Soldatenbilder sein.

Ein Fotograf aus Aalen, Jean van Daalen, hat sich im Filialgeschäft probiert, ein Foto-Revers ist der Nachweis.

In den Herbst hinein werden es Portraits aus dem bürgerlichen Familienleben sein. Die Hamburger Fotografen waren damals einfach viel weiter, offener, eben moderner. Die notwendigen Motive wurden bereits in Berlin erworben.

Ganz sicher, es werden sich noch viele Themen ergeben, von denen ich jetzt noch nichts weiß, der Rahmen für die Ausgaben ist jedoch schon abgesteckt.

Eigentlich ist das ganz gut so, denn

das Journal atmet, es entwickelt sich...

Hier sei der Rotwein mal wieder erwähnt: Ein Nadwarer Cabernet Cuvée, ein trockener Qualitätswein aus Ungarn.

Wenn sich die Familie um einen Flügel erweitert, kommen neue Gedanken, Erfahrungen und Geschichten hinzu - und es verändert sich der Horizont. Danke für den Rotwein, Matthias!


Der „Tiefgang 01“ zur historischen Fotografie wird erweitert...

Otto Hagenmeyer und seine Werke werden dort mit eingestellt.

Das kleine Mädchen auf der Bank..., Otto Hagenmeyer, Heidenheim a. d. Brenz

Das kleine Mädchen auf der Bank...

Die aktualisierte Fassung des „Tiefgang 01“ - historische Fotografie - steht Netz!

Ein Konfirmand im Atelier... Otto Hagenmeyer, Heidenheim a. d. Brenz

Ein Konfirmand im Atelier...

„Tiefgang 01.01“ - Die Fotogeschichte(n) erhalten eine Seite als Erweiterung.

Von Otto Hagenmeyer, dem Fotografen, sind Werke geblieben, die auch heute noch gehandelt werden. Bekannt ist mir die Gründung seines „Atelier für Photo-graphie“ in der Heidenheimer Christian-

straße im Jahre 1904. Übergeben wurde das Atelier 1930. Vom Menschen hinter der Kamera ist nichts überliefert.




Die Kartons zeigen ein solides bürger-liches Atelier, wie es in Kleinstädten der Zeit üblich war: neutrale Hintergründe, leichte Retusche, klassisches Licht, auch halbe Figur oder ein Brustbild.

Die Rückseiten tragen meist einen schlichten Aufdruck, ohne zusätzliche Auszeichnungen oder Medaillen, was

auf ein eher lokal orientiertes Geschäft schließen lässt.

Tiefgang 01 - Historische Fotografie Ausgabe 01.01 - Fotogeschichte(n)

Lesertag 2026

Am 16. Mai wird der Fotowalk stattfinden!

Delphinbrunnen Ulm, Motiv aus dem Jahr 2021

Delphinbrunnen Ulm, Motiv von 2021


Der Lesertag ist ein unverbindliches privates Angebot zum gemeinsamen Fotografieren.  Daher ist auf diesem Fotowalk jeder Teilnehmer (m/w/d/u) auf eigene Gefahr und Verantwortung unterwegs.

Der Fotowalk wird um 10:00 Uhr beginnen, wir bewegen uns ab dem Parkplatz beim Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm in Richtung Ulm, und werden dort an einigen Brunnen fotografieren. Auch die Wege zwischen den Stationen werden reichlich Motive bieten.

Eine Mittagspause ist vorgesehen.

Ende wird gegen 15:00 Uhr sein.

Anmeldungen sind ab sofort möglich.


Warum die Anmeldung?

Die Anmeldung ermöglicht mir die Reservierung  für die Mittagspause verlässlich zu buchen.

Die planbare Route wird von der Gruppengröße stark beeinflusst.

Als „Schlechtwetterprogramm“ gibt

es im Stadthaus Ulm die dann noch laufende Ausstellung „Tschernobyl“ -

denn die Reaktorkatastrophe ist nun

40 Jahre her. Zum für uns passenden Thema „200 Jahre Fotografie“ hat sich das Team im Stadthaus auch etwas einfallen lassen.

Es fallen evtl. Verpflegungskosten und  Parkgebühren an!


Was wird benötigt?

  • persönliche Fotoausrüstung
  • voller Akku/Wechselakkus
  • Speicherkarte(n)
  • Stativeinsatz ist nur bedingt möglich
  • ein Getränk ist empfehlenswert!

Was noch wichtig ist: Spaß an der Fotografie und gute Laune! Ich werde ebenfalls zum Fotoapparat greifen.

Sollten mir Teilnehmerbilder zur Verfügung gestellt werden, gibt es einen gemeinsamen Artikel zum Lesertag im Journal!


Vorher / Nachher...

Neue Möglichkeiten - Bildbearbeitung im Slider!

Das Originalmotiv im Schnee...
...und hier in der s/w Bearbeitung!

Von der Natur entsättigt, oder klassisch schwarz/weiß...

Die Frage nach der Bildbearbeitung taucht regelmäßig auf.

Ja, die eingestellten Bilder sind bearbeitet. In der Regel etwas „aufgehübscht“ also optimiert.

Auf dem Weg über die Alb, von Geislingen nach Langenau. Etwas Schnee und viel Raureif nach den nebligen, kalten Januartagen. Der Winter hatte sich mächtig gemeldet.

Eine Kamera war an Bord, die Strecke und der Baum waren nicht unbekannt, ein schmale Straße zum nächsten Weiler war ein guter Haltepunkt.

Mir persönlich gefällt das Original, die Entsättigung durch

die Natur, deutlich besser, als das klassische schwarz/weiß.






Das Zaunmotiv zur Ausgabe 02/2026

...ist auf der Alb entstanden!

Weidezaun mit Raureif, Januar 2026 - auf der Alb

Das Zaunmotiv: Weidezaun mit Raureif - auf der Alb im Januar 2026


Das Motivationsbild entstand im Gmünder WeinMagazin...

Längst Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder. 

Das Motivationsmotiv für den März 2026 - Die Tulpen im Champagner-Kühler... - Hallo, Frühling...

Das Motivationsmotiv für den März 2026 - Die Tulpen im Champagner-Kühler - der Frühling darf gerne kommen!

Einfach mal dem Link folgen - die Motivationsbilder...


Das Bild des Monats...

...kommt diesmal aus Schwäbisch Gmünd!

Bild des Monats, März  2026 - Der Marktplatz in Gmünd mit dem Spital zum Heiligen Geist und dem Kriegerdenkmal mit dem Erzengel Michael...

Bild des Monats, März 2026 - Der Marktplatz in Gmünd, mit dem Spital zum Heiligen Geist und dem Kriegerdenkmal...

Einfach mal dem Link folgen - die Bilder des Monats...


Rückblick...

Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?


Dialog...

Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

Wir Schreiber" hoffen bei jeder neuen Ausgabe darauf, unsere Stammleser - wie auch die „Laufkundschaft" aus den Tiefen des Internets - anzusprechen, und mit unseren Bildern und Artikeln für einige Minuten gut zu unterhalten. Ob es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, das können wir nur über die Reaktionen aus dem Kreis der Lesenden erfahren.

Im Süden Deutschlands, in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg, genauer bei den Schwaben, gibt es da so eine Regel: „Ned gschimpft isch globt gnua!“*

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik an, freuen uns über Rückmeldungen, ganz egal über welchen Kanal, und planen noch viele weitere Ausgaben des Journals als unser generationsübergreifendes Kommunikationsprojekt!

*Nicht geschimpft ist gelobt genug!

Ja, ich möchte Euch was sagen...

Wort-Bildmarke für die Rubrik „Rückmeldungen“

Wenn keine unzustellbaren Sendungen zurück kommen, ist das schon ein gutes Zeichen, und wenn wenige Minuten nach dem Versand kurze Meldungen wie „Danke Thomas, bin gespannt...“ ankommen, weiß ich, dass der Link zugestellt wurde.

Hier werden die Rückmeldungen, die mich über die verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert - jedoch manchmal etwas gekürzt - eingestellt.

Gleich am Anfang ein Dieter -

der aus dem Fotoforum!



...und gleich noch einer! Dieter Reindl

per Telefon, zum Mitschreiben!










Manche Lesenden möchten nicht namentlich genannt werden...



Verena hat sich aus Langenau gemeldet:

Das Februar-Journal ist wieder mal toll geworden. Insbesondere die Ballonbilder sind super. Und glücklicherweise hattest Du dabei ja wirklich tolles Wetter!
LG Dieter


„...gerade noch die Eins!“ - für einen Schwaben schon ein sehr großes Lob!

Dieter gefallen wieder die Bildmotive, trotz der Unterschiedlichkeit wären die

Bilder „frisch & toll“. Die verschobenen Bilder, gemeint sind hier die Langzeit-belichtungen, haben gut gefallen. Beim Baummotiv im Slider sieht Dieter auch das Original als das bessere Motiv an - aber ohne den Slider könnte man sich ja kein Urteil bilden. Die Bilder aus Schwäbisch Gmünd wären abartig gut. Bei den Ballonmotiven kommen auch bei ihm Erinnerungen hoch, da er selbst auch schon eine Fahrt mit dem Wind genießen konnte. Die alten Fotografien erzählen Geschichten, „so war das Leben früher!“ und ein 120 Jahre altes Soldaten-Portrait stimmt in diesen Zeiten sehr nachdenklich.


Vielen Dank Thomas!

Die Ballonfotos und die Raureiffotos sind meine Lieblingsbilder ;-)

Wo du überall rumkommst - toll!


Lieber Thomas,

danke für die regelmäßigen Links zu deinem Magazin.

Hochachtung vor deinem unermüdlichen und vielseitigen Einsatz zu immer

wieder anderen fotografischen Themen und bildnerischen Auseinandersetzungen.

Insbesondere die Aufarbeitung historischer Fotografien aus deiner Sammlung und die entsprechenden Texte dazu sind bewegend. Du bringst nicht nur die portraitierten Personen damit »ans Licht«, sondern beleuchtest auch den historischen / sozialen Kontext. Ein wertvolle und wichtige Arbeit um geschichtliche Hintergründe in Erinnerung zu behalten. Toll ;-)


Ob in 100 Jahren jemand unsere Festplatten entprechend durcharbeiten wird? Besser denken wir nicht darüber nach....


Ich wünsche dir weiterhin frohes Schaffen 

und viele Grüße


Verena



Kontakt / Kommentare...


Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 03/2026 mit den Themen...

Feuerdrache, Symbolbild, Funkenfeuer 2025

Der Aufmacher...

...der Winter wird vertrieben!

Am 21. Februar soll der „Funken“ wieder brennen! Der Winter wird traditionell vertrieben, und ich möchte wieder mit der Kamera dabei sein. Mit der FZ330 auf der Suche nach den „Feuerdrachen“. Und wenn dann noch das Holzkreuz lodert, ist der Aufmacher perfekt...

Konfirmation 1900 - es geht in die Historie!

Und sonst?

Konfirmation 1900 - Gedankenspiele...

Bei meinen Neuerwerbungen war auch ein Konfirmationsbild aus dem Jahr 1900 dabei. Der Ulmer Fotograf Karl Meckes hatte den 15-jährigen Jungen im Atelier portraitiert. Von genau diesem Portrait ausgehend sind Gedankenspiele ent-standen: So könnte es gewesen sein...

Unterstützung, Symbolbild...
Eine stilisierte Person fügt ein Puzzleteil ein.

Motive & Gedanken...

Das noch fehlende Puzzle-Teil...

Der Produktionsprozess der Journal-Ausgaben ist fließend. Auch wenn der Rahmen der neuen Ausgabe steht, einige Artikel kommen noch dazu, andere werden weichen, um eventuell später noch einen Platz zu finden. Nach dem Journal ist vor dem Journal...


Die Sichtweise des Fotografen ist ein Widerhall seiner gesamten Lebensauffassung, ganz gleich, um welches Motiv es sich handelt. 

Bruce Barnbaum (* 1943)

aus „Die Kunst der Fotografie“ (2012)