Journal - der neue Kopf!

Das Journal - Ausgabe 01/2026

Die Januar-Ausgabe mit den Bildern des Winters... - Nr. 114/11. Jahrgang - 20.01.2026


Thomas Haas © ,  2025  © by Jenny Haas

Editorial - Thomas Haas 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur Januar-Ausgabe des Journals, mit der wir nun in den 11. Jahrgang starten! Winterbilder vom Baggersee, aus dem Garten und die „Bastelarbeit Windlicht“ - den Aufmacher haben die Winterbilder bekommen, denn die sind einfach leichter darstellbar, wie das Thema, das die ganze Ausgabe überlagert: Der lange Rechercheweg von einem in Berlin erworbenen, in Heidenheim aufgenommenem Doppelportrait, bis hin zu einem Denkmal für das 9. Württembergische Infanterieregiment 127 mit dem Namen „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“ in der Ulmer Innenstadt. Werden die Artikel, die ohne die Unterstützung durch KI (ChatGPT und Copilot) überhaupt nicht möglich gewesen wären, überhaupt Lesende finden? Es gibt noch eine Bilderstrecke von der Ostsee, die bereits im Herbst entstanden ist - einfach einem Moment Ruhe finden. Und irgendwie passt die Fotostrecke (alles vom Smartphone!) vom „Projekt Genesis“, mit dem die St. Johann Baptist-Kirche in Neu-Ulm im Dezember bespielt wurde. Meine klare Empfehlung, sollte das Projekt bei Ihnen oder Euch mal in der Nähe gezeigt werden: Hingehen! Ich habe mich dann noch theologisch und wissenschaftlich zum Projekt beraten lassen. Für einige Artikel habe ich noch Bilder aus Regensburg eingestellt. Es wird „entweihnachtet“, es gibt auch einen Rotweingedanken über Zusammenarbeit mit KI.  Alle Dauerthemen, wie Zaun- und Motivationsmotiv oder Bild des Monats werden wieder bespielt! 

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre dieser Journal-Ausgabe!


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Opera aufgebaut. Andere Browser, z.B. Firefox oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....


Der Aufmacher zur Ausgabe 01/2026 - Winterbilder...

Das Thema im Januar: Winterbilder - im Rahmen der Möglichkeiten!

Es sind nicht die klassischen Winterbilder mit Schnee und Sonnenschein geworden. Das Eiswindlicht wurde schon im Novemberfrost eingefroren und aufgenommen. Die Bilder aus dem Garten stammen aus der gleichen Frostperiode.

Am Neujahrstag ging die Runde dann schon früh raus, bis an den Auer Baggersee, der zu diesem Zeitpunkt eine nahezu geschlossenen Eisdecke getragen hatte.

Es braucht ja nicht viel, für ein Winterbild - etwas Raureif auf Koniferenzweigen...

Es braucht ja nicht viel, für ein Winterbild - etwas Reif auf Koniferenzweigen...

Das Eiswindlicht...

Das Eiswindlicht...

Das Eiswindlicht...

„Kuhranzanacht!“

Das Eiswindlicht - die kleine Flamme im Eismantel!

...die kleine Flamme im Eismantel!

Man nehme einen Joghurt-Eimer und einen entsprechenden Becher, der im Eimer versenkt wird. Der Wassermantel für


Die ersten Bilder 2026! „Ab an den Baggersee.“ Es waren tatsächlich Eisbader da, die sich ein Loch schaffen mussten.

Baggersee, Au, 01.01.2026 - gefroren!

Der Baggersee trägt eine Eisschicht...

Die Absperrung am Nichtschwimmer-Bereich...

...so wird das Teil zur Grafik!

das Windlicht gefror bei den damaligen rund -10°C problemlos durch. Ein preisgünstiger, nahezu schwäbischer Foto-Spaß!


Für ein paar Motive hat die Runde gut ausgereicht, auch wenn ich mir noch Motive vom Fallenstock an der Mühle erhofft hatte!

Die Absperrung am Nichtschwimmer-Bereich...

Die Absperrung am Nichtschwimmer-Bereich...

...Mini-Eisberg... - Baggersee Au, 01.01.2026

...Mini-Eisberg! Also eher „Eiszwerg!“


Ruhe an der See...

Strukturen am Strand!

Der Netzausleger am Strand von Damp... - Herbst 2025

Der Netzausleger am Strand von Damp...

Anschauen, zuhören...

Anschauen, zuhören...

Blasentang...

Blasentang am Strand...

Das Wasser schafft Strukturen im Sand...

Das Wasser schafft Strukturen im Sand...

Anschauen, zuhören...

Anschauen, zuhören...

Überflieger - Gänse über dem Strand in Damp, Herbst 2025

Überflieger - Gänse über dem Strand in Damp...

Die Motive sind bereits auf der Herbstreise in den Norden entstanden. Für das Magazin werden immer einige Artikel und Bildstrecken im Voraus angedacht und nacheinander eingestellt.


Ein Neuankauf mit Folgen...

Vom Portrait bis zum Denkmal - auch damals ging man auf unruhige Zeiten zu!

Historische Bilder werden auf mehreren Marktplätzen angeboten, ich kaufe aber nur in Berlin beim Händler meines Vertrauens. Portraitfotografien aus dem heuten PLZ-Bereich 89 passen bei mir in die Sammlung, und da schaue ich auch auf die Sonderangebote, ich gebe gerne zu, dass meinem Budget für das Journal auch Grenzen gesetzt sind.

Zur Region 89 gehört auch Heidenheim, und ich hatte das Portrait gefunden. Der Händler hatte einen groben Fehler in der Beschreibung, Karl Vollmer wurde zwar erwähnt, aber  Bruder Gottlob Vollmer als „Herrn Gottlob“ aufgeführt.

Mit dem Bild in der Hand – und den Namen auf der Rückseite – ging es an die Recherche. Mehrere Abende, bis an die Kapazitätsgrenze der KI (ChatGPT ). Das Bild wurde in Heidenheim aufgenommen, das war klar. Aber Heidenheim an der Brenz war keine Garnisonsstadt. Soldaten aus Dillingen? Nein, keine bayerischen Uniformen. Soldaten aus Ulm? 

Die KI meinte nach langer Prüfung und meinen kritischen Einwänden: „Sehr wahrscheinlich Angehörige eines württembergischen Infanterieregiments, möglicherweise aus der Garnison Ulm.“


Bin ich damit schon zufrieden? Nein, denn irgendwie zog

mich das Motiv in den Bann. Mit diesen Informationen, da sollte es doch noch weiter gehen. Ich habe die Namen in Google eingegeben, und die Treffer ausgewertet. Um 1900 ist Württemberg protestantisch. Der Namen des Vaters wird in der Familie in der Regel dem Erstgeborenen weitergegeben. Und die alten Kirchenbücher und Chroniken sind sehr zuverlässig, inzwischen auch in Teilen digitalisiert und öffentlich zugänglich. Fündig wurde ich in der Chronik von Untertürkheim. Wenn meine Spekulationen zutreffen – die Herleitungen und Belege sind eingestellt – dann war Karl Vollmer der jüngere der Brüder. Der Vater hieß Gottlob, in den damaligen evangelischen Familien ein beliebter Vornamen, die Mutter Marie war eine gebürtige Ellwanger. Karl starb im Wahnsinn des Ersten Weltkrieges in Ypern.

Hier hört meine Recherche auf, ich bin kein Historiker.

Der mit KI erarbeitete Artikel steht beim Bild, alle aufgespürten Quellen sind aufgeführt. Die Plausibilität, die

ich mit ChatGPT überprüft hatte, wurde mit MS Copilot nachvollzogen und bestätigt.


Das Doppelportrait der Brüder Vollmer...

Doppelportrait, Karl und Gottlob Vollmer, Atelier Otto Hagenmayer, Heidenheim/Brenz - entstanden zwischen 1904 und 1916

Vorderseite des erworbenen Doppelportraits...

Doppelportrait, Karl und Gottlob Vollmer, Atelier Otto Hagenmayer, Heidenheim/Brenz - entstanden zwischen 1904 und 1916 - Rückseite - Fotorevers

...die Rückseite, mit eindeutiger Zuordnung.

Die Todesmeldung zu Karl Vollmer findet sich in der Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1915–1916. Als lokale Chronik dokumentiert sie Gefallene aus Untertürkheim und seinem Umfeld. Daraus lässt sich mit hoher Sicherheit schließen, dass Karl Vollmer aus Untertürkheim stammte.

Die Chronik beschreibt ihn als Land-sturmmann, Briefträger sowie Sohn des Gottlob Vollmer und der Marie geb. Ellwanger. Er fiel am 24. Mai 1916 bei Ypern durch einen Gewehrgranatschuss; zuvor stand er mit seinem Infanterie-Regiment Nr. 127 bis Ende 1915 in den Argonnen (nord-östliches Frankreich).


Das Infanterie-Regiment Nr. 127 war ein königlich württembergisches Regiment mit Friedensgarnison in Ulm. Es rekrutierte seine Soldaten überwiegend aus Württemberg. Die militärische Laufbahn Karl Vollmers fügt sich damit schlüssig in den regionalen Zusammen-hang zwischen Untertürkheim, Ulm, Heidenheim und der Westfront ein, denn

Heidenheim war Standort von Land-sturm- und Ersatzformationen, und war ein infrastruktureller Ankerpunkt.



Das Porträt der Brüder Karl und Gottlob Vollmer entstand bei Otto Hagenmeyer

in Heidenheim an der Brenz. Heidenheim war damit nicht Heimat-, sondern Aufnahmeort. Die Aufnahme steht exemplarisch für die bewusste Entscheidung vieler junger Männer, sich vor dem Krieg oder während kurzer Unterbrechungen fotografieren zu lassen – als letztes ziviles Bild, ohne zu wissen, was folgen würde.


Fazit - Das Ergebnis von Recherchen und Prüfungen...

Der auf dem erworbenen Motiv abgebildete Karl Vollmer ist mit großer Wahrscheinlichkeit Karl Vollmer aus Untertürkheim.

Landsturmmann, Briefträger sowie Sohn des Gottlob Vollmer und der Marie geb. Ellwanger. Er fiel am 24. Mai 1916 bei Ypern

durch einen Gewehrgranatschuss; zuvor stand er mit seinem Infanterie-Regiment Nr. 127 bis Ende 1915 in den Argonnen.

Das Infanterie-Regiment Nr. 127 war ein königlich württembergisches Regiment mit Friedensgarnison in Ulm.

1. Zeitgenössische Quelle

Untertürkheimer Kriegs‑Chronik 1915 – 1916 – liefert den direkten Nachweis des Todesfalls – bestätigt Regiment, Ort und zeitliche Einordnung – ist eine Primärquelle aus der Heimatgemeinde.


Das Denkmal in Ulm...

2. Militärhistorische Quelle

Regimentsgeschichte des Infanterie‑Regiments Nr. 127 – ordnet Karl Vollmer militärisch ein – zeigt die Einsatzorte und den Gefechtsverlauf – ermöglicht Kontextualisierung des Todes bei Ypern.


3. Objektbezogene Quelle

Originalfotografie mit rückseitiger Beschriftung – identifiziert die beiden Brüder eindeutig – ist somit ein authentisches Zeitdokument – verbindet die Personen mit dem Atelier Hagenmeyer.



4. Fotografische Quelle

Atelier Otto Hagenmeyer, Heidenheim an der Brenz – die Firmengründung 1904 ermöglicht die grobe Datierung und geografische Einordnung – verknüpft das Motiv mit der regionalen Fotogeschichte.


Denkmal in Ulm, Infanterieregiment 127
Ecke Karlstraße/Stuttgarter Straße, Dezember 2025
Denkmal in Ulm, Infanterieregiment 127
Ecke Karlstraße/Stuttgarter Straße, Dezember 2025
Denkmal in Ulm, Infanterieregiment 127
Ecke Karlstraße/Stuttgarter Straße, Dezember 2025

„Das Denkmal war Teil des nationalsozialistischen Totenkults und diente der Mobilisierung und Wehrhaftmachung der Bevölkerung für die verbrecherische Kriegspolitik des Regimes. Das Denkmal verherrlicht den Kriegseinsatz und unterschlägt das Leid, die Zerstörung, den grausamen Tod und die Verletzungen von Soldaten und Zivilisten durch die Kämpfe.

Die Wahrung des Friedens und die Versöhnung zwischen einstigen Kriegsgegnern sind heute Anliegen der Stadt Ulm.“

Quellenangabe: Stele der Stadt Ulm, am Denkmal, Auszug.


Die Quellenangaben...

  1. Untertürkheimer Kriegs-Chronik 1915 - 1916 - M. Ableiter, Untertürkheim und Obertürkheim, Seite 20
  2. Das Ehrenmal zum Gedenken an die Gefallenen, Gestorbenen und Vermissten des 9. Württembergischen Infanterieregiments Nr. 127 „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“, es steht in Ulm an der Karlstraße, Ecke Stuttgarter Straße.
    Auf dem 1937 errichteten Ehrenmal sind die Einsatzräume (u.a. 1916, Ypern, Höhe 59 und 60) des Regimentes im Ersten Weltkrieg zu lesen.
  3. Die Fotografie (Art.-Nr. 11.050.599) habe ich im Dezember 2015 bei Bartko-Rehner in Berlin erworben.
  4. Jahrbuch 1993/94 des Heimat- und Altertumsvereins Heidenheim an der Brenz e.V., Gerhard Schweier

       „Die Anfänge der Fotografie in Heidenheim.“ - Hier die Gründung des Ateliers Otto Hagenmeyer im Jahr 1904.


„Projekt Genesis“ - ein Gastspiel in Neu-Ulm...

Impressionen, mit dem Smartphone aufgenommen!

Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025

1857 erbaut, verwandelt sich die Kirche St. Johann Baptist

in Neu-Ulm vom 31. Oktober bis 16. Dezember in ein monumentales Gesamtkunstwerk aus Licht, Musik und Geschichte: Mit Genesis präsentiert das international renommierte Zürcher Künstlerkollektiv Projektil eine immersive Projection-Mapping-Inszenierung, die Besucher:innen von Klein bis Groß in eine andere Welt eintauchen lässt.

Ein Erlebnis zwischen Raum und Zeit
Für Genesis werden die historischen Mauern und Gewölbe

der Kirche mit hochauflösenden Projektionen, aufwendigen Animationen und eigens komponierter Musik bespielt.

Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025

Die sieben Tage in Kürze

Tag 1 – Licht und Finsternis: Gott spricht: „Es werde Licht.“

Er trennt Licht und Dunkelheit und benennt Abend und Morgen als ersten Tag.

Tag 2 – Himmel und Gewölbe: Gott schafft eine Scheidung der Wasser und bildet ein Himmelsgewölbe, das Himmel genannt wird.

Tag 3 – Land, Meer und Pflanzen: Die Wasser sammeln sich, trockenes Land erscheint; Gott lässt Pflanzen und Bäume wachsen, die Samen und Früchte tragen.

Tag 4 – Sonne, Mond und Sterne: Gott setzt Lichter an den Himmel, um Tag und Nacht zu regieren und Zeiten, Tage und Jahre zu bestimmen; Sonne und Mond werden als die großen Lichter benannt.

Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025

Die Show erzählt die Entstehung der Erde auf zeitgemäße, poetische und visuell spektakuläre Weise – von den ersten Lichtstrahlen bis zu den Wundern der Natur und der Vielfalt des Lebens.
Dank modernster Mapping-Technologie entsteht der Eindruck, als würde die Architektur selbst lebendig werden. Besucher:innen verlieren das Gefühl für Raum und Zeit – die Grenzen der Kirche scheinen sich aufzulösen, während Farben, Formen, Klänge und Licht die Geschichte zum Leben erwecken.Das Zusammenspiel von präziser Lichtkunst und der sakralen Atmosphäre verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle Altersgruppen.

Quellenangabe: tourismus.ulm.de

Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025

Tag 5 – Vögel und Meeresbewohner: Gott schafft die Lebewesen des Wassers und die Vögel des Himmels und segnet sie zur Vermehrung.

Tag 6 – Landtiere und der Mensch: Gott macht die Landtiere und schließlich den Menschen als Ebenbild Gottes, männlich und weiblich geschaffen, mit dem Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren; die Schöpfung wird als „sehr gut“ beurteilt.

Tag 7 – Ruhe: Gott vollendet sein Werk und ruht am siebten Tag; dieser Ruhetag wird theologisch als Vorbild für den Sabbat verstanden.


Quellenangabe: bibleworld.de

Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025
Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025
Projekt Genesis in St. Johann Baptist Neu-Ulm, Dezember 2025

Kurzfassung als naturwissenschaftliche Anleitung

Wenn man den Text rein naturwissenschaftlich umformuliert, ergibt sich ein stufenweiser Bauplan:

Zuerst Energie/Strahlung (Licht), dann Trennung von Fluiden (Atmosphäre/Wasser), Bildung von Festland und Biosphäre (Pflanzen), Etablierung von Tages- und Jahresrhythmen (Sonne/Mond), Entstehung von Lebensräumen (Wasser- und Luftlebewesen) und schließlich komplexe Landorganismen einschließlich des Menschen. Diese Darstellung bleibt beschreibend und teleologisch, sie erklärt Abläufe in logischer Reihenfolge, aber nicht die physikalischen Prozesse, Zeiträume oder Ursachen im naturwissenschaftlichen Sinn.


Quellenangabe: bibelstudium.gwi.uni-muenchen.de








Es ist möglich, an etwas Großes zu glauben und zugleich die eigene Verantwortung ernst zu nehmen. Die Einsicht, dass

wir kosmisch klein sind, kann entmutigen — oder sie kann befreien: Sie macht deutlich, dass jede gute Tat, so klein sie scheint, Teil eines größeren Netzes von Sinn und Wirkung ist. 


In einer kleinen Passage entdeckt...

Wohl der Zugang zu einem Architekturbüro!

Architekturdetail in Regensburg...

Architekturdetail in Regensburg...

Architekturdetail in Regensburg...

Kerze im Dezember 2025

Hier gibt es keine „große Geschichte“. Festzuhalten bleibt, hier hat jemand mit viel Gespür und überschaubaren Mitteln fein dekoriert. Hinter dem Kranz hat sich das Hinweisschild auf ein Architektur-büro versteckt.

Wir, meine Frau Ute und ich, sind durch die kleine Passage geschlendert und einem Moment stehen geblieben. Regensburg hat schöne Ecken...


Teamwork heute!

Der Rotweingedanke zur Ausgabe 01/2026

Der Aufmacher zu dieser Ausgabe sollte mit dem Thema Winterbilder keine unlösbare Aufgabe sein. Zwischen den Jahren, da muss doch die Zeit locker ausreichen, dachte ich.

Dann habe ich die bestellten Bilder mit der Post bekommen, und statt einem Fototag vor der Türe wurden es vier Tage am Rechner.

Das Motiv der Brüder Vollmer wurde der KI „gezeigt“, ab da wurde es Teamwork. Fragen stellen, Antworten erhalten, die Antworten prüfen und hinterfragen, dazu wiederum Hinweise und Quellen finden. Es war richtig viel Arbeit. Meine ursprünglichen Annahmen waren als Ausgangsvermutungen stimmig. „Kollege KI“ war geduldig.

Und als wir eigentlich den Artikel schon fertig hatten, habe ich noch die Kriegs-Chronik entdeckt, das Gründungsjahr

des Ateliers gefunden, und war noch am Denkmal in Ulm. Das war Silvester um 14:00 Uhr, ich wollte diese Baustelle noch im alten Jahr beenden. 

Viel Aufwand, viele Gedanken. Ob der Artikel überhaupt gelesen wird?

Ohne die KI hätte ich das Regiment wohl nicht bestimmen können. Der Infanteriedegen und die Kokarden waren die ersten Hinweise auf Ulm. Die Namen haben zur Chronik geführt, die wiederum das Regiment eindeutig identifizierte. Damit war der

Weg zum Denkmal in Ulm frei. Und dieses Denkmal hatte ich in rund 40 Jahren in Ulm schon oft aus dem Augenwinkel gesehen,

denn es liegt an einer Kreuzung, die ich immer wieder befahre. Nun habe ich angehalten. Der Schlusspunkt ist gesetzt.


Am Abend zwischen den Recherchen wurde beim Rotwein - ganz ohne KI - über Gott und die Welt nachgedacht.


Entweihnachtung...

...den Text lieferte die Band „Geier Sturzflug“ schon 1982!

Entweihnachtung - ...und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder...

„Bruttosozialprodukt“ von Geier Sturzflug: „Und am Mittwoch kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder...“


Langzeitbelichtungen...

Die Motive sind schon vorbereitet...

Die Planung für das Magazin „atmet“, denn der Platz pro Ausgabe ist begrenzt. Die Langzeitbelichtungen waren angekündigt,

sie sind auch bereits „im Kasten“, der Artikel zu den Brüdern Vollmer wurde für diese Ausgabe jedoch zusätzlich gesetzt.

Die Bilder mit den „Leuchtspuren“ werden also erst in der Februar-Ausgabe erscheinen - eine kleine redaktionelle Freiheit...

Langzeitbelichtung am Bellenberger Kreisel, Januar 2026

Langzeitbelichtung am Bellenberger Kreisel, Januar 2026


Der „Tiefgang 01“ zur historischen Fotografie wird erweitert...

Otto Hagenmeyer und seine Werke werden dort mit eingestellt.

Gruppenbild, 4 Herren, Otto Hagenmeyer, Heidenheim a. d. Brenz

Die Herren könnten Brüder sein...

Fotorevers Otto Hagenmeyer, Heidenheim a. d. Brenz

Fotorevers der Gruppenaufnahme...

Von Otto Hagenmeyer, dem Fotografen, sind Werke geblieben, die auch heute noch gehandelt werden. Bekannt ist mir die Gründung seines „Atelier für Photo-graphie“ in der Heidenheimer Christian-

straße im Jahre 1904. Übergeben wurde das Atelier 1930. Vom Menschen hinter der Kamera ist nichts überliefert.

Nachdem die Geschichte um das Motiv der Brüder Vollmer für mich so weit auserzählt ist, möchte ich mit dem zweiten Motiv zeigen, dass Otto Hagenmeyer - wie auch die Fotografen damals und heute - die Gesellschaft und  das Leben abbilden. Ganz sicher würde es auch zu den vier Herren eine eigene Geschichte geben...

Tiefgang 01 - Historische Fotografie

Die aktualisierte Fassung des „Tiefgang 01“ - historische Fotografie - geht im Februar 2026 ins Netz!


Vorher / Nachher...

Neue Möglichkeiten - Bildbearbeitung im Slider!

Das KI-Motiv - im Original...
Das Motiv mit der nachgearbeiteten Glühwein-Tasse...

Das von Copilot generierte Motiv und meine Bearbeitung...

Die Frage nach der Bildbearbeitung taucht regelmäßig auf.

Ja, die eingestellten Bilder sind bearbeitet. In der Regel etwas „aufgehübscht“ also optimiert.

Das Motiv der Glühweintasse aus der Dezember-Ausgabe

(12/2025, Nummer 113), wird hier als Ausschnitt noch im

Slider gezeigt. Ich hatte die Nachbearbeitung des von der

KI (MS Copilot) generierten Motives angegeben, die Änderungen aber nicht gezeigt.

Die Tasse wurde durch die Bearbeitung der virtuellen Bedruckung noch etwas mehr in den Vordergrund geholt.

Der deutlich weißere Schnee, die funkelnden Sterne in einem helleren Gelbton (der aus dem Motiv übernommen wurde) - mir hat es so einfach besser zum Text über den Glühwein gepasst. Redaktionelle Freiheit!



Dazu doch gleich noch einen weiteren Glühweingedanken:

Wenn im Wein die Wahrheit liegt,

liegt dann im Glühwein die Erleuchtung?


Das Zaunmotiv zur Ausgabe 01/2026

...ist in Eckernförde entstanden!

Zaun am Kindergarten in Eckernförde, Herbst 2025

Das Zaunmotiv: Kreativität an einem Kindergarten in Eckernförde...


Das Motivationsbild entstand im Regensburger Dom...

Längst Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder. 

Die Kerzenspenden im Regensburger Dom, mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944)

Das Motivationsmotiv für den Februar 2026 - Die Kerzenspenden im Regensburger Dom...

Einfach mal dem Link folgen - die Motivationsbilder...


Das Bild des Monats...

...kommt diesmal aus Regensburg!

Bild des Monats, Februar 2026 - man sollte sich mal ums Gewerbe kümmern...

Bild des Monats, Februar 2026 - man sollte sich mal ums Gewerbe kümmern...

Einfach mal dem Link folgen - die Bilder des Monats...


Rückblick...

Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?


Dialog...

Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

Wir Schreiber" hoffen bei jeder neuen Ausgabe darauf, unsere Stammleser - wie auch die „Laufkundschaft" aus den Tiefen des Internets - anzusprechen, und mit unseren Bildern und Artikeln für einige Minuten gut zu unterhalten. Ob es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, das können wir nur über die Reaktionen aus dem Kreis der Lesenden erfahren.

Im Süden Deutschlands, in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg, genauer bei den Schwaben, gibt es da so eine Regel: „Ned gschimpft isch globt gnua!“*

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik an, freuen uns über Rückmeldungen, ganz egal über welchen Kanal, und planen noch viele weitere Ausgaben des Journals als unser generationsübergreifendes Kommunikationsprojekt!

*Nicht geschimpft ist gelobt genug!

Ja, ich möchte Euch was sagen...

Wort-Bildmarke für die Rubrik „Rückmeldungen“

Wenn keine unzustellbaren Sendungen zurück kommen, ist das schon ein gutes Zeichen, und wenn wenige Minuten nach dem Versand kurze Meldungen wie „Danke Thomas, bin gespannt...“ ankommen, weiß ich, dass der Link zugestellt wurde.

Hier werden die Rückmeldungen, die mich über die verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert - jedoch manchmal etwas gekürzt - eingestellt.





Ein Leser aus Langenau hat sich telefonisch gemeldet:





Ein Leser aus der Wedemark hat seine eigenen Genesis-Erfahrungen:


..und Dieter? Klar, er hat sich gemeldet:








Mein Kollege Achim aus der Firma ...




Dieter, der Kollege aus dem Fotoforum:









Mit Lothar Mareis hatte ich noch telefoniert...

Es ist mir durchaus bewusst, diese Ausgabe fordert auch die Leserschaft etwas heraus. Die Seitenaufrufe zeigen aber, dass das Magazin gelesen wird!



Die Bilder vom Projekt Genesis sind klasse, wenn ich das gewusst hätte, dann wäre ich bestimmt auch hingegangen. Geschichtlich bin ich auch sehr interessiert, und die regionale Fotohistorie ist absolut plausibel.

Wir haben uns dann noch über meine Einkaufsquelle und die Beschaffung der Bildmotive unterhalten.


Gregor Baldus hat eine eingesprochene CD-Version der Genesis aus der Bibel:

„Die Stimme von Ben Becker, bei dieser Geschichte, ist prägend.“


Zunächst war es Dieter kalt, „mit der Jacke ging es aber!“ Ob es nur an den Winter-bildern lag? Dass ich nach den sicher aufwändigen Recherchen zum Soldatenbild das Gläschen Rotwein ganz ohne KI genossen hatte, war für ihn gut nachvollzieh-bar. Die Geduld für solche Arbeiten würde er nicht aufbringen, aber der Artikel

und das Bild sind absolut stimmig. Und an dem Denkmal ist auch er über Jahr-zehnte vorbeigefahren. Beim Projekt Genesis war Dieter auch, und ebenfalls davon begeistert. Die ganze Magazin-Ausgabe wäre hervorragend gelungen, meint Dieter.


...sein Highlight ist die kleine Flamme im Eiswindlicht! Bilder vom „Projekt Genesis“ hatte er schon vorab gesehen, und wir hatten auch schon über das Motiv der Brüder Vollmer und die Recherchen gesprochen.


Lieber Thomas,
wieder mal - so wie immer - ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Journal. Toll! Mit „Genesis“ hab ich was verpasst. Schade. Wenn sich da mal wieder die Gelegenheit ergibt, ein Pflichttermin! Der Tiefgang 01 ist wirklich sehr beeindruckend und man merkt, es steht sehr viel Arbeit dahinter. Vielen Dank für die Zeit und Mühe, die du da reingesteckt hast.
Und das Zaunfoto finde ich wirklich gut. Für mich das Foto des Monats.

LG Dieter


Lothar Mareis arbeitet nach seiner Zeit im grafischen Gewerbe seit vielen Jahren

als Archivar der Gemeinde Roggenburg. Zur Geschichte um die Brüder Vollmer

meint Lothar, dass es keine weiteren Beweise und Quellen braucht. Das ist absolut plausibel belegt und dargestellt.


Kontakt / Kommentare...


Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 02/2026 mit den Themen...

Nachtaufnahme, LZB, Bellenberg, Januar 2026

Der Aufmacher...

...nun folgen die Langzeitbelichtungen!

Nachdem die Januar-Ausgabe mehr Platz für die Historie benötigt hat, folgen die Langzeitbelichtungen erst im Februar.

Bunte Lichter oder Leuchtspuren in der Dunkelheit sind Zeichen des Winters, und damit noch länger aktuell.

„Im Kasten“ sind die Bilder bereits...

Heißluftballon im Tannheimer Tal, Januar 2026

Und sonst?

Das Ballonfestival im Tannheimer Tal...

Kurz vor dem Erscheinungstermin der Ausgabe sind wir, meine Frau Ute und ich, aus dem tristen Ulmer Dauergrau in Richtung Tannheim gestartet. Das vor-letzte Wochenende des Ballonfestivals, bei strahlend blauem Himmel, mit dem Start von rund 20 bunten Ballons...

Unterstützung, Symbolbild...
Eine stilisierte Person fügt ein Puzzleteil ein.

Motive & Gedanken...

Mitautoren, Unterstützer, Foto-Gruppen

Über den „Lesertag“ berate ich mich derzeit noch mit dem Hl. Lumensius, dem Schutzpatron der Fotografen, aber es gibt einen Plan: Die „Brunnentour“ in Ulm - in verkürzter Form, am Samstag, 16. Mai 2026. Mehr dazu folgt bereits in der Februar-Ausgabe...


Die Sichtweise des Fotografen ist ein Widerhall seiner gesamten Lebensauffassung, ganz gleich, um welches Motiv es sich handelt. 

Bruce Barnbaum (* 1943)

aus „Die Kunst der Fotografie“ (2012)