Journal 10/2021 - das Magazin

Das Journal - Ausgabe 10/2021

Die Oktober-Ausgabe mit den Bildern der Wanderung zur Biberacher Hütte... - Nr. 63/6. Jahrgang - 20.10.2021


Der Blick geht nach vorn...

Editorial 

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur Oktober-Ausgabe des Journals. Unser "Dankeschön" für die vielen Rück-meldungen soll auch hier wieder das Editorial eröffnen. Diese Ausgabe fällt aus der Reihe. So alpin war das Journal noch nie geprägt. Eine Tasse Kaffee wäre dazu nicht schlecht, wahlweise geht auch ein Glas vom Roten, kommt sicher etwas auf die Tageszeit an. Wir haben viel Stoff in Wort und Bild verarbeitet. Die Bergwanderung zum 60. wird in vielen Facetten beleuchtet, Kristin und Yannick waren als Guides im Einsatz, und Yannick wollte unbedingt noch hoch zum Gipfelkreuz am Gigelturm. Mein neuer Fotorucksack wurde gekauft, getestet und bewertet. Das muss so deutlich betont werden, denn es gibt im Journal keine Schleichwerbung! Die Fotogruppe ging in kleiner Zahl auf die Ulmer Brunnentour. Einige Bilder aus "Fernost" - gemeint ist hinter Dresden, waren noch angekündigt, ebenso Teil zwei der Tour an der Schwarzmies, den Yannick noch beigesteuert hat. Aus beiden Teilen wurde auch die neue Seite #009 in der Rubrik "Yannicks Seite(n)" aufgebaut. Und auch wenn wir hier kein politisches Magazin schreiben, mit Lucas bin ich das Thema Bundestagswahlen angegangen.  Vielleicht mag unseren Ansätzen jemand folgen. Sonst noch was? Es gibt ein Bild des Monats, und einen Artikel zum Thema Altpapier bzw. Mangelware Papier, was mich auch beruflich betrifft. Der Herbst lässt die Dahlien im Museum der Gartenkultur leuchten, bringt aber auch die Novembergedanken mit sich. Die sind allerdings nicht so ganz toternst, die alte Gläubigkeit, hier im Schwäbischen Bauernhausmuseum aufgenommen,  wirkt befremdlich. Das Motivationsbild zeigt sich in verändertem Stil. Eine neue Schrift, "Bernadette Rough", wird eingesetzt, und in einem Artikel auch beschrieben.

Ihnen und Euch alles Liebe und Gute, bleiben Sie, bleibt Ihr alle gesund! Wir haben eine interessante und lesenswerte Ausgabe erstellt, und hoffen dass sie bei den Lesern ankommt. Wir freuen uns auf ein Wiederlesen zur November-Ausgabe, für die wir schon mächtig im Einsatz waren, und neue Themen aufgegriffen haben. Die Vorschau, unten am Fuß, zeigt schon etwas davon...

Viel Spaß mit dieser Ausgabe wünschen allen Leserinnen und Lesern die "Schreiber" Thomas Haas  mit  Yannick und Lucas Musch, meinen Neffen, bei denen ich mich sehr herzlich, und nicht nur für die Mitarbeit am Journal bedanke.


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Firefox aufgebaut. Andere Browser, z.B. Opera oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....


Der Aufmacher zur Ausgabe 10/2021 - Der Ausflug in das Lechquellgebirge...

Klassisches Bergmotiv in s/w - Yannick Musch 2021

Der Aufmacher im Oktober: Die Wanderung zur Biberacher Hütte - ein weiterer Gutschein wird eingelöst...

Von Yannick, meinem "Foto-Neffen" und seiner Partnerin Kristin hatte ich zum 60. Geburtstag eine Wanderung mit Hütten-übernachtung als Gutschein bekommen. Und der Spätsommer bzw. Frühherbst ist ja eine gute Wanderzeit, also den Rucksack gepackt, und los.  Als Wanderziel hatten die beiden "Guides" die Biberacher Hütte ausgewählt, und ich lies mich einfach mal überraschen. Gut, im Netz hatte ich schon nachgeschaut, und eine Packliste hatte ich auch bei Yannick angefordert, nach

seiner Beschreibung von Höhenmetern und Wanderzeit hatte ich auch die Route ermittelt, aber dann kam die Praxis:

"Der Berg ruft..." - die Bilder sind hier eingestellt. Motive von Yannick, klassisch in s/w, analog fotografiert, sind auch dabei!

Naturdenkmal Kessischlucht im Metzgertobel, 2021

Das oben stehende Motiv habe ich vorab der Fotogruppe als "Bild der Woche" vorgestellt...

Uwe schreibt dazu:

...der Bildaufbau ist dir gut gelungen. Der Grasbüschel ist zentrales Objekt gesetzt auf einer aufsteigenden Diagonale.
Vermittelt positiven Schwung den man bei ausgedehnten Wanderungen braucht. Gut beleuchtet macht es einen frischen freundlichen Eindruck. Das Blatt in der Mitte ist noch einmal ein Hingucker. Vor dem diffusen Hintergrund kommt der

Büschel gut zur Geltung. Einzige Frage ist warum ist es dieser Grasbüschel geworden, was hat dich an ihm so fasziniert

dass er Bild der Woche geworden ist?  Handwerklich tolles Bild!


Josef meint:

Ja, es sind oft die Kleinigkeiten, die gesehen und fotografiert werden wollen, aber oft nicht gesehen werden.

Du hast diesen Blick dafür und das Geschick, sie festzuhalten.


Siegfried hat sich so geäußert:

Technisch einwandfreie Aufnahme. Das Blatt liegt wie ein Ei im Nest. Ich hätte nicht erwartet, gerade dieses Motiv

in der Kessischlucht zu finden.


...und Norbert erkennt "Tiefsinn":

Für so manch einen ist der Büschel Gras der letzte Halt bevor es in die Tiefe geht!
Ein Symbolbild, zumal man nicht richtig erkennt ob es dahinter steil bergab geht.
Du suchst dir aber auch immer so schwierige BdW 's aus...


Die Hochebenen ist erreicht...
  • ...ein Bläuling!
  • Sonnenaufgang vom Winterraum der Biberacher Hütte aus gesehen, 2021
    Der Gigelturm an der Biberacher Hütte, hinten rechts...
    Alpenlandschaft in Blickrichtung Schweiz...
    Die Landschaft um und mit der Biberacher Hütte und dem Winterraum, September 20201

    Die Tour aus der Sicht von Yannick...

    1000 Höhenmeter - das war so ungefähr die Messlatte bei der Planung für die Tour mit Thomas. Verschrecken wollten wir ihn

    nicht, Kindergarten sollte es aber auch nicht sein. Nach einigem hin- und herüberlegen fiel die Wahl dann schließlich auf den Aufstieg zur Biberacher Hütte über den Metzgertobel. Woher sollte ich auch wissen, dass Thomas dabei ganze 11 Kilo mitschleppt?

    Die Packliste hatte ich ihm peinlichst genau vorgegeben! Zum Glück konnte ich ihn vor dem Loslaufen wenigstens noch dazu bewegen, einen der Pullis rauszuwerfen. Nach dieser Gewichtsreduzierung hat Thomas dann (wenn auch nicht ohne Anstrengung) die auf rund 10 Kilometer verteilten 990 Höhenmeter geschafft. Die weitere Tourenplanung? Spontan!

    Wir mussten ja erst schauen, wie Thomas sich so schlägt, und wieviel er dann nach dem Aufstieg am ersten Tag noch verträgt.
    Aber: Er hat sich gut geschlagen!


    Eine überschaubare Investition... - und keine verdeckte Schleichwerbung!

    Der neue Fotorucksack hatte seinen ersten Einsatz...

    Packliste für eine Wochenend-Wanderung,  2021

    Die Packliste von Yannick...

    Wo anfangen? Der „alte“ Tatonka-Rucksack hat schon rund

    30 Jahre auf dem Buckel, bzw. ich hatte ihn auf dem Buckel. Viele Reisen, von Österreich über Norddeutschland bis nach Schweden und Norwegen. Das gute Stück war zweimal am Nordkap dabei, und mir auch im Großstadtdschungel von Hamburg nahezu unentbehrlich. Seit gut zwei Jahren war ich nun auf der Suche nach Ersatz, und dabei gab es auch den klassischen „Fehlkauf“. Videos im Netz sind so eine Sache. Endlos viele davon habe ich mir angesehen, meine Vorstel-lungen mit denen der Blogger verglichen, meine Ausrüstung derer gegenüber gestellt, und vor einigen Wochen dann mal meine Frau und einen Meterstab um Hilfe gebeten. Die Wahl fiel dann auf den „mantona ElementsPro 40“, als beste Lösung unter allen nicht ganz optimalen Angeboten. So haben wir

    das bei der Bestellung empfunden. Natürlich wurde auch dieses „regionale Angebot“ der Walser GmbH & Co. KG aus 

    mantona-Fotorucksack - techn. Daten, 2021

    Gersthofen, das ist bei uns um die Ecke, in China produziert, aber wo denn sonst? Drei Tage nach der Bestellung war der Rucksack hier, und ich war sofort begeistert. Saubere Verar-beitung, gute Einstellmöglichkeiten, ein breiter Hüftgurt,

    Platz für die Ausrüstung und, das war wichtig, Gepäck, per-sönlicher Bedarf, für mindestens eine Übernachtung.

    Das bedeutet etwas Wäsche, Verpflegung, und alles was für eine Hüttenübernachtung notwendig sein wird, denn diese stand unmittelbar im Raum. Zugegeben, ich bin kein „Hütten-Experte“, aber Kristin & Yannick sind es bestimmt, und der Geburtstags-Gutschein sollte auf der Biberacher Hütte ein-gelöst werden. Als Tour-Guide hat Yannick mir eine Packliste geschickt. Der erste Einsatzbericht ist im Journal 10/2021

    mit verarbeitet. Wenn ich jetzt mal rechne, und auch dieser Rucksack 30 Jahre hält, dann wird wohl keine weitere Neu-investition nötig sein…


    Der Einsatzbericht...

    "Der Berg ruft..." - Die Wochenendtour zur Biberacher Hütte...

    Auf dem Weg zur Biberacher Hütte © by Yannick Musch, 2021

    Eine Bergwanderung bis zur Kategorie T3, das bedeutet nach der SAC-Wanderskala „anspruchsvolles Bergwandern“ konnte ich am Startpunkt noch nicht so richtig deuten. Auch die Ansage „1.000 Höhenmeter“ war zunächst nicht griffig, der Bundeswehr-Gebirgskurs des Topographie-Zuges ist über

    30 Jahre her. Also Rucksack drauf und los. Trotz etwa 11 kg Gewicht hat sich der gefüllte Rucksack über 5 Stunden gut tragen lassen. Auch an den steilen Anstiegen oder beim Ab-stieg am Stahlseil gab es keine Behinderung durch das Gurt-system. Die Fotoausrüstung, die ich ausgewählt hatte, konnte gut und sicher verstaut werden. Nach der Übernachtung

    ging es noch einige Meter weiter nach oben, wobei das Gepäck zurück blieb, und erst später für den weiteren Ab-stieg von insgesamt rund 1.200 hm abgeholt wurde. Da ich auch die folgenden Tage ohne „Rücken“ blieb, hat mich der mantona ElementsPro absolut überzeugt. Yannick hat den Rucksack ebenfalls für gut befunden, wie auch meine Wander-stiefel, wegen den guten Sohlen, oder meinen Ultraleicht-schlafsack. Diesen wegen dem Komfortbereich bis +9,7°C

    bei kleinem Packmaß. Gekauft für wenig Geld bei Aldi Süd.

    Nach der sportlichen Betätigung über zwei Tage mit dem ordentlichen Abstieg, der schon auf die Knie ging, gab es

    nach der Dusche das passende „Schmiermittel“:

    Die "Aloe Vera Heat Lotion" von prowin, die ich über meine Schwester Siggi Musch beziehe, und immer dann benutze, wenn es nach dem Sport in der Muskulatur etwas zwickt. 


    Gegenüberstellung...

    Sonnenuntergang mit Blick ins Tal, Biberacher Hütte, September 2021

    Unterschiedlicher konnte unsere Ausrüstung nicht sein. Yannick hatte seine analoge Pentax P30, Baujahr ca. 1985, mit einem s/w-Film bestückt, und auf der Tour mit dabei.

    Die P30, damals eine High-Tech-Kamera, und Nachfolger der

    Pentax "Super A", gibt es heute für unter 100,00 EUR.

    Abstieg in den Metzgertobel, die Wegführung wollte es so...

    Bei den Motiven musste ich meine Bilder etwas an das klassische 24 x 36 mm von Yannicks Pentax anpassen.

    Gefällt mir gut: Grau in allen Schattierungen...

    Ob nun in s/w mit Kristin und mir, oder in Farbe ohne Personen, die Berge kommen hier sehr plastisch rüber...

    Der erste Blick auf die Hütte... - Biberacher Hütte, 2021

    Auch hier fällt der enorme Tonwertumfang des Filmmaterials und des Scans vom Entwicklungslabor auf.

    Diese Tour wird eine Seite in der Rubrik Stadt, Land, Fluss bekommen. Die Seite wird mit diesem Journal veröffentlicht!

    Klassisches s/w trifft Farbe!

    Sonnenuntergang mit Blick ins Tal, Biberacher Hütte, September 2021

    Mein Gepäck war etwas umfangreicher. Die "Wunderkiste" Panasonic FZ330 und eine meiner G6-Kameras waren mit dabei. Fast alle Motive sind mit der FZ entstanden, die bis auf sehr schwierige Passagen immer einsatzbereit war. Für diese Motive hat sich der Einsatz gelohnt!

    Abstieg, die Wegführung wollte es so...

    Kristin hat meine Kamera übernommen, und diesen Moment festgehalten. Für mein Alter doch ganz ordentlich...

    Ein anderer Bildschnitt lässt dem Himmel Platz...

    Hier war den Aufstieg geschafft, die angekündigten 1.000 hm lagen "unter uns", jetzt ging es flach zur Hütte weiter...

    Der erste Blick auf die Hütte... - Biberacher Hütte, 2021

    Etwas andere Voraussetzungen, das Zom der FZ330 mit dem Leica-Objektiv arbeitet sehr präzise, die Hütte wird greifbar.

    Stadt, Land, Fluss...

    Mit der Fotogruppe wieder unterwegs...

    Die Ulmer Brunnentour wurde nun in kleiner Besetzung durchgeführt!

    Im Vordergrund der Delphinbrunnen, in Hintergrund Touristen vor der Valentinskapelle, Ulm, 2021

    Die Brunnentour war so eine Idee, die mir schon lange durch den Kopf ging, und nun umgesetzt wurde. Einen kleinen Probelauf hatte ich durchgeführt, es wurde auch im Journal darüber berichtet. Zu zweit sind wir ab 10:00 Uhr schon los, nach dem Mittagessen ging es ab 14:00 Uhr mit vier Fotofreunden los, und wie waren bis 20:00 Uhr aktiv. Einige Motive stelle ich hier mit ein, eine komplette Tourseite ist erstellt und natürlich verlinkt. Der Ausflug 34! der Community Ulm, klein aber aktiv...

    Am Fischkasten vor dem Ulmer Rathaus, 2021

    Die zweite Tour nach den Beschränkungen der Pandemie.

    Es war noch oder schon wieder Urlaubszeit, zwei Kollegen waren auf Reisen. Trotzdem ein gelungener Fototag.

    Einstein-Brunnen, Ulm, 2021
    Georgsbrunnen, Ulm, 2021
    Atlantenbrunnen, Ulm, 2021
    Neptunbrunnen, Ulm, 2021

    Meine Bilder der Fototouren unserer Gruppe sind hier über

    den Button verlinkt, ein weiterer Link geht von hier zu

    unserer Gruppenseite, dort stehen auch die Bilder der Foto-freunde für Sie und Euch bereit...

    Die Brunnen sind alle im Altstadtbereich, und somit war die Tour eigentlich eine große Altstadtrunde, die geradezu zum Nachwandern einlädt.

    Griesbadbrunnen, Ulm, 2021
    Georgsbrunnen, Ulm, 2021
    Löwenbrunnen, Ulm, 2021
    Peterkasten, Ulm, 2021
    Fototouren... HP Community Ulm...
    Delphinbrunnen, Südl. Münsterplatz, Ulm, 2021 - Nachtaufnahme

    Der Abstieg von der Biberacher Hütte...

    Mehr der Blick für die Details...

    Auf Wolkenhöhe - Abstieg von der Biberacher Hütte, 2021

    Nach dem weiteren Aufstieg zum Gigelturm ging es an den Abstieg, zurück zum Parkplatz Bad Rothenbrunnen...

    Wasserrillen im blanken Fels...
    Alpe mit eigenem Gipfelkreuz...
    Gewaltige Landschaft, Gebirgsbach...

    Yannick war im Winter 2019/20 bereits auf der Biberacher Hütte, und hatte daraus seine Seite #003 erstellt. Es war ein Wintertraum, auf den sich ein Rückblick lohnt!

    Wiesen-Bärenklau?

    Bei strahlendem Sonnenschein war die FZ330 wieder viel im Einsatz, Landschaft, Portraits, Makro - volles Programm!

    Motive ohne Ende, Vordergrund, Mitte, Hintergrund...
    Kleingeflügel, ein Kaisermantel!
    Und dann schließt sich der Kreis...
    Yannicks Seite(n) #003

    Rückblick...

    Yannick auf dem Gipfel des Gigelturms...

    Die Bilder in der unteren kleinen Galerie sind fotografisch nicht gerade die Highlights, aber es war die FZ330 mit 1.200 mm Brennweite (auf KB bezogen) im absoluten Gegenlicht bzw. die Schattenseite des Berges. Yannick wollte zum Gipfelkreuz, und

    er kam zum Gipfelkreuz des Gigelturms auf 2.112 m. Yannick sagt, das ist alles Kopfsache. Zugegeben, es war auch spannend,

    die "Kletterei" mal live anzusehen. "Mein Kopf" war sehr froh, als Yannick wieder unten war...


    Fernost - also "hinter Dresden"...

    Motive abseits der F60!

    Landmarke
    Treppenhaus in der Landmarke, 2021

    Zwei Überraschungsziele waren auf der Reise eingebaut. Unter dem "Rostigem Nagel" konnte ich mir nichts vorstellen, war trotzdem sehr interessant!

    Doppelportrait auf dem Rostigen Nagel, 2021
    Brücken bauen - aus alten Förderbrücken... - IBA-Terrassen in Großräschen, 2021
    Schloss Finsterwalde, das Rathaus der Stadt...
    Finsterwalder Schokoladenseiten, 2021

    Stadt, Land Fluss... - Bilder aus verschiedenen Gegenden in Deutschland sind hier verlinkt!

    Ganz nah an Polen...

    Die IBA-Terrassen waren da schon greifbarer, der Begriff IBA wird eben für die "Internationale Bauausstellung" verwandt. Und die Terrassen gehen auf eine Bauausstellung zurück.

    Portrait an den IBA-Terrassen, Victoriahöhe, 2021
    Weinberg an den IBA-Terrassen, 2021
    Finsterwalde, der Sängerbrunnen, 2021
    Sanierungsbedarf in Finsterwalde...
    Stadt, Land, Fluss...

    Das Bild des Monats kommt aus den Bergen...

    Ein zartes Pflänzchen blüht im Herbst!

    Der Schwalbenwurz-Enzian (Gentiana asclepiadea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Enzian (Gentiana) in der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae).

    Einfach dem Link mal folgen - die Bilder des Monats...


    Altpapier ist nicht gleich Altpapier...

    Jeder Holzlaster ist ein "Werttransport"!

    Altpapier...

    Wenn um 7:00 Uhr schon der Drucker an der Maschine um Hilfe ruft, dann ist der Tag gelaufen. Der Satz „Herr Haas, das Papier ist schlecht…“ war ein Alarmruf, denn eine Zeitungs-beilage war für die Produktion auf Recycling-Papier vorge-sehen. Als ich die Palette an der Maschine sah, war mir schnell klar, dass hier was „passiert“ war, und das, was geschehen war, wurde leider unter mehreren Folienschichten versteckt. Beim Wareneingang konnte es nicht auffallen. In meinen bösen Zeilen an den Händler, der aus guten Gründen nicht genannt werden will, stand das dann so drin: „Ich dachte ja bisher immer, dass das Altpapier von der Straßensammlung vorher aufbereitet wird, in diesem Fall wurde es uns wohl direkt geliefert.“ Der Innendienst des Händlers hat sofort reagiert und sein Qualitätsmanagement befragt. Ein gewisser „keiner will es gewesen sein“ hatte die Palette wohl im Lager vom Stapler fallen lassen, und notdürftig wieder abgesetzt und verpackt. Papier ist Mangelware, durch Stilllegungen und dem Umbau von Papiermaschinen in Skandinavien, dort wird zukünftig  Kartonage produziert, werden Mengen vom Markt genommen. Insgesamt rund 7 Mio. Tonnen pro Jahr. Dazu wurde in Zeiten der Pandemie weniger gedruckt, daher auch weniger bei den Straßensammlungen wieder eingesammelt. Somit steht weniger Rohstoff für Recycling-Papier zur Verfügung. Holz für Frischfaserpapiere ist ebenso vom Mangel betroffen. Die Preisspirale kommt mächtig in Bewegung, die Lieferzeiten für die Streckengeschäfte sind über drei Monate.


    Deutschland hat gewählt...

    Gedanken in Wort und Bild zur Bundestagswahl 2021 in Zusammenarbeit mit Lucas Musch als Gastautor.

    Plakatwand zur Bundestagswahl 2021, Vöhringen/Iller

    Schon vor den Wahlen nachgedacht… 

    Wenige Wochen vor den Wahlen ergab sich ein Austausch zwischen Lucas und mir. Beide hatten wir den „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung befragt, und unsere Ergebnisse verglichen. Bei der Vielzahl (insgesamt 40) an Parteien

    und Gruppierungen auf den verschiedenen  Stimmzetteln kann man kaum die Wahlprogramme alle durcharbeiten. Unsere Ausgangspositionen können unterschiedlicher kaum sein. Lucas mit Anfang zwanzig und ich mit den sechzig, zusammen kommen wir auf eine Zeitspanne, die den Lebensjahren des „alten Herrn“ der Familie in etwa entspricht. Dazu habe ich noch

    die kleine Enkeltochter, die statistisch gesehen gute Chancen hat, sehr alt zu werden, und das Jahr 2100 erleben zu können.

    Welche Interessen stehen im Vordergrund? Welcher unserer Standpunkte ist uns besonders wichtig? 

    Plakat SPD, Olaf Scholz, BTW 2021
    16/1-Plakate an der Zufahrt nach Weißenhorn, BTW 2021
    Das Großflächenplakat CDU, Armin Laschet, BTW 2021
    Eltern wählen für ihre Kinder - stimmt!

    Ein Kommentar von Lucas Musch.

    Die Wahlen sind vorbei und ich hatte genug Zeit, mir einige Gedanken zur Wahl zu machen. Die diesjährige Bundestags-wahl war erst meine zweite dieser Art, im Vorfeld habe ich

    mir diverse TV-Trielle angeschaut und mich über die Parteien informiert. Das ganze ist ja schließlich meine Aufgabe als Wähler, damit auch eine demokratische und ehrliche Wahl funktionieren kann. Und da sind wir schon bei meinem

    ersten Problem, das ich vermehrt feststelle: Nicht jede „demokratische“ Partei, wird auch so behandelt. Ein Freund der blauen Ecke bin ich wahrlich nicht, jedoch sollte man sich das Parteiprogramm durchlesen, und sich mit den Inhalten auseinandersetzen. Viel Überschneidungen hatte es da nicht.

    Die in den Medien präsente „Smoothie-Edeka Story“ geht genau in die Schiene, die ich nicht haben will. Um da jeden Leser abzuholen, eine kleine Zusammenfassung:

    Ein Smoothie Hersteller hat Auszüge aus den Parteiprogram-men auf seine Flaschen drucken lassen, unter mehreren korrekten Aussagen, waren auch zwei falsche Aussagen, die nicht zum Wahlprogramm dazugehört haben. Neben SPD, CDU, FDP, Linke, Grüne gab es auch Flaschen mit AfD Bezug. Edeka hat sich dazu entschlossen, die Flaschen der AfD nicht anzunehmen und nicht zu verkaufen, die anderen Flaschen hat es jedoch zum Kauf gegeben.

    Solange die AfD gewählt werden kann und als demokratische Partei auftreten darf, sollte sie so auch behandelt werden. Jeder sollte sich selbst damit auseinandersetzen und dann wählen, was er für richtig hält. In meinen Augen hätte es Edeka genauso machen sollen, wie es beim Rundfunk auch ist: Die Wahlwerbung wird abgespielt, ohne dass der Sender einen Einfluss darauf hat. Dadurch das der Vergleich etwas hinkt, wäre der andere Weg, dass jede Flasche davon abgelehnt wird. Beides geht jedoch in die gleiche Richtung:

    Gleiches Recht für alle.

    Jetzt habe ich mich aber genug mit der AfD beschäftigt, nun geht es zu einer kleinen Analyse von den Triellen:

    Komplett unvoreingenommen habe ich die Trielle nicht angeschaut, jedoch habe ich versucht das ganze so neutral

    wie möglich zu sehen. Ums kurz zu machen, mich hat keiner der Kandidaten wirklich überzeugt.

    Scholz hat in den Triellen nie seinen Stempel aufgedrückt und hat verwaltet. Laschet wurde angriffslustiger, hat mich aber wenig überzeugt, da seine Angriffe nicht von „Herzen“ kamen. Diese Angriffslustigkeit war eher ein letzter Strohhalm für ihn, um Scholz aus der Reserve zu locken. Hat jedoch nicht geklappt. Baerbock kam mir zu unsicher rüber.

    In der Schule hätte es Punktabzug wegen der Rhetorik

    Portrait Lucas Musch, 2021

    Im Ergebnis des Wahl-O-Maten lagen wir beide da gar nicht so weit auseinander, und es entstand schnell die Idee, dass nach den Wahlen das Ergebnis zu einem Artikel führen sollte. Bildmaterial liefern die Parteien, die bunten Plakatwände, an denen kein Weg vorbei führt. Diesmal wurden die Plakat-wände ganz schnell abgebaut, die sonst üblichen Aufkleber mit dem „Danke!“ an die Wähler konnte ich bei uns nicht entdecken. Gute 76 % der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben, und unter dem Strich fünf Parteien über die Fünf-Prozent-Hürde geholfen. Die Linke kommt durch Direktmandate noch über die Hürde, dazu noch der SSW –

    die Partei der dänischen Minderheit, sie zieht nach rund

    70 Jahren erstmals wieder mit einem Mandat in den Bundes-tag ein. Wesentliche Rollen spielen die Koalitionsmöglich-keiten. Ampel oder Jamaika, und weil keiner die „Große Koalition“ mehr wirklich will, die aktiven Führungsfiguren, sowie der Willen zur politischen Einigung.

    Ob wir die „erste Mannschaft“ zur Wahl hatten, das sei mal dahingestellt. Wie groß der Spielraum der neuen Regierung ist, ist jedoch absehbar. Bündnisse und internationale Verträge, knappe Kassen und Pandemie, digitaler Rückstand und schadhafte Infrastruktur, ein begonnener Umbau der Energieversorgung und die wirtschaftlichen Folgen, eine endlose Reihe. Aber den Knoten löst keine Wahl, das sind Aufgaben für viele Jahre. Wir haben viel Zeit verloren, verschlafen und sind falsch gerudert. Und wir haben Minister, die endlos Geld versenkt haben, und sich nicht einmal dafür schämen und im Erdboden versinken. Nein, die standen nicht nur auf dem Wahlzettel, sie wurden auch wieder in den Bundestag gewählt. Ich frage mich wirklich, in welcher Welt leben wir eigentlich?

    Wie wäre es denn mit einer „Koalition der Vernunft?“

    Führt die veränderte Parteienlandschaft auf diesen Pfad?

    Ich habe mich umgesehen, und dabei sind mir sind Plakate aufgefallen, da passte halt das ganze Portrait überhaupt

    nicht zur Aussage. Ein Beispiel möchte ich zeigen:

    Das Plakat von Armin Laschet hing auf der württembergi-schen Seite meines täglichen Weges in die Firma. Entschlossenheit sieht für mich, aus fotografischer Sicht, anders aus.  Einfache Slogans wirken, die Mannschaft um

    Olaf Scholz hat die sozialpolitischen Vorstellungen älterer Menschen (… bin ich da schon dabei?) auf ein Plakat gebracht: „Stabile Renten – Gute Pflege“.

    Das wurde leider sehr schnell abgebaut.

    Die Grünen sind „bereit, weil wir es sind“, und wir, die Wählerinnen und Wähler, waren wohl noch nicht so wirklich bereit. Die FDP punktet bei mir mehr mit der Gestaltung.

    Was mich jedoch überrascht, das ist der hohe Anteil der Erstwählerstimmen für die FDP. Wenn dann noch bei den Jungwählern, die Altersgruppe bis zu 25 Jahren, die Grünen und die FDP ganz vorne landen, dann ist für mich die Regierungsbeteiligung schon fast zwingend, denn hier geht

    es um die Zukunft dieser Wählergruppen, den jungen Menschen, die gerade ihr Leben aufbauen wollen. 

    Noch ein Gedanke: Ein Schriftzug wurde in Ulm hinterlassen: „Eltern wählen für ihre Kinder!“ Warum darf eigentlich erst

    ab 18 gewählt werden? Ich meine, diese „Mauer“ muss noch weg! Das Journal ist kein politisches Magazin, aber wir als "Schreiber" sind nicht unpolitisch... (ha.) 


    Mit diesen Gedanken hatte ich hier zunächst mal Platz frei-geschlagen, und auf den Beitrag von Lucas Musch, meinem Neffen und Gastautoren im Journal gewartet. 

    Für mein Empfinden schreibt hier nun Lucas  gegen die von

    mir oft beschriebene Sprachlosigkeit der Zeit,  und zeigt mir

    und meiner Generataion die Fehler auf.  Ich biete Lucas gerne den Platz dafür, und freue mich darüber, wie er diesen Raum mit seinen Gedanken und Zeilen füllt! Seine Worte sind dabei komplett übernommen, ungekürzt und nicht redigiert.

    Die Bilder im Gastbeitrag entstanden im Februar 2021.

    Als wollten wir damals Mut und Entschlossenheit im kleinen Heimstudio portraitieren, durchaus gelungen...


    Portrait Lucas Musch, Gastautor, 2021

    gegeben, das fand ich persönlich echt erschreckend wie sich Frau äh Baerbock ausgedrückt hat.

    Nun aber endlich zu meiner Einschätzung zur Wahl: CDU/CSU hat sich zu wenig mit meiner Generation ausein-andergesetzt. Gefühlt hat Laschet und Co. gar kein Interesse an Stimmen von U30 Leuten. Möglichkeiten, auf sich Auf-merksam zu machen würde es genügend geben. Auch hier will ich ein kleines Beispiel nennen: Ein Youtuber namens „Rezo“ macht regelmäßig zu den Wahlen Videos, in denen er (vor allem die CDU/CSU) Parteien kritisiert. Dafür benutzt er eine normale Quellenangabe, man kann alles nachlesen, im Grunde genommen saubere journalistische Arbeit. Es gab auch schon die Möglichkeit, sich mit dem Youtuber an einen Tisch zu setzen und zu diskutieren, gemacht wurde das aber nicht. Entweder war die Angst zu groß, oder es gab tatsächlich schlicht kein Interesse an den Zuschauern von Rezo.

    Die SPD hat eher von den Schwächen der anderen profitiert und dann war die SPD eben das kleinere Übel.

    Ein souveräner Sieg war das jedoch nicht.

    Die Grünen haben vor allem bei den Erstwählern gut abge-schnitten, was ja auch zu erwarten war. Problematisch finde ich jedoch, wenn eine Partei im Wahlprogramm hohe Partei-spenden ablehnt, dann jedoch die höchste Parteispende bekommt. In meinen Augen verstößt das krass gegen die eigenen Werte. Etwas Überraschend fand ich die Ergebnisse der FDP, bei den Erstwählern konnten Sie mit Digitalisierung überzeugen. Eben das, was CDU/CSU immer noch nicht beherrschen. Im Allgemeinen hatte ich schon das Gefühl,

    dass es wieder eine „normale“ Wahl war. Die "älteren Semester" haben eben das gewählt, was sie immer wählen.

    Mit der Zukunft haben sich vermutlich die wenigsten aus-einandergesetzt. Um das ganze mal krass zu formulieren:

    Ich habe nicht das Gefühl gehabt, dass sich jeder Rentner normal mit der Wahl auseinandergesetzt hat. Das waren die Leute, die ich während dem Lockdown geschützt habe und das solidarisch akzeptiert habe. Solch eine Solidarität hätte ich mir auch bei den Wahlen gewünscht, indem eben nicht wieder der Klassiker CDU gewählt wird. Man hat es verpasst, eine wirkliche Wende hinzubekommen und die Weichen auf Zukunft zu stellen. Ich denke auch, dass sich viele ältere Menschen nicht mit den Problemen der jungen Generation auseinandersetzen wollen. Zum Teil wird man ja schräg ange-schaut, weil man mit 25 noch kein eigenes Haus hat.

    Dass es etwas teurer ist wie vor 50 Jahren wird da gerne mal ausgeblendet.

    Vielleicht ändert sich ja bei der nächsten Wahl etwas, aber eins steht nach wie vor fest: Wählen ist eine Pflicht!

    (LM)


    Dahlienpracht im Herbst 2021...

    Motive aus dem Museum der Gartenkultur in Illertissen!

    Dahlien in Illertissen, Museum der Gartenkultur, Freigelände, 2021
    Dahlienblüte im Werden...
    Dahlie in Illertissen, Museum der Gartenkultur, Freigelände, 2021

    Die Bilder wurden im Dahliengarten des "Museums für Gartenkultur" in Illertissen aufgenommen. Für private, d. h.  nicht kommerzielle Zwecke, ist das erlaubt.

    Besuche im Museum...
    Dahlien in Illertissen, Museum der Gartenkultur, Freigelände, 2021
    Dahlien in Illertissen...

    Die Zunft der Profis kann sich für dort Lizenzen erwerben,

    um z.B. auch Hochzeiten in Szene zu setzen. Die Jungvieh-weide hat sehr schöne Flecken, Mustergärten, die dafür auch zu den Zeiten der Blüte wunderbar geeignet sind. Für Garten-freunde eignet sich das Areal natürlich auch, mit einem Museumsbesuch bei den jährlich wechselnden Ausstellungen!


    Bald ist November...

    Die Gläubigkeit in Schmiedeeisen...

    Schmiedeeisernes Kreuz, Bauernhofmuseum Illerbeuren, 2021

    Der November als klassischer Trauermonat muss natürlich auch im Jahr 2021 thematisiert werden. Die Motive stammen  aus unserer Gruppentour ins Bauernhofmuseum Illerbeuren.

    An der Kapelle liegt ein kleines "Gräberfeld" mit schönen

    Schmiedeeisernes Kreuz, Bauernhofmuseum Illerbeuren, 2021

    schmiedeeisernen Kreuzen. Hinter einem Türchen stehen die Sprüche, die sich oftmals um das Seelenheil der Verstorbenen bemühen, und irgendwie nicht mehr in unsere Zeit passen wollen. "Gevatter Tod" war allgegenwärtig...

    Schmiedeeisernes Kreuz im Bauernhofmuseum Illerbeuren, 2021

    Klettern an der Schwarzmies...

    Ein neues Kapitel, die Seite #009 von "Yannicks Seite(n)", ist nun eingestellt!

    Die Weissmieshütte, 2021,© by Yannick Musch

    Angeteasert war das Schwarzmies schon – hier folgt nun der versprochene ausführliche Bericht.

    Drei Tourentage waren an der Weissmieshütte geplant. Nach einer wunderschönen Klettertour am Vorbau des Jegihorns, wo allerfeinster und fester Gneis geboten war, entschieden wir uns am zweiten Tag für die Überschreitung des Schwarz-mies. Die Infos dazu waren recht dürftig – es gab nur eine Beschreibung in Textform mit wenigen Fotos - normalerweise

    Bild 2: Gute Aussichten am Start! © by Yannick Musch, 2021
    …die zusätzliche Absicherung! © by Yannick Musch, 2021

    Endlich hatten wir dann den Einstieg gefunden, neblig war

    es leider trotzdem noch. 

    Wir kamen dann trotz der sehr alpinen Absicherung (also wenige Haken und auch kaum fest definierte „Standplätze“,

    an denen Vor- und Nachsteiger die Positionen tauschen konnten) und des teilweise recht brüchigen Felses schnell voran.  Standplätze wurden hierbei dann kurzerhand mit

    einer Bandschlinge ergänzt, sodass der Standplatz weiter redundant, und damit sicher war. (Bild 4)

    Wir hatten bereits die Abseilstelle am dritten Turm hinter

    uns gebracht, das Wetter war inzwischen wieder traumhaft, als wir dann ziemlich ins Grübeln kamen.

    „Wo soll es hier denn bitte weitergehen?“ (Bild 5)

    Laut Routenbeschreibung eigentlich ganz einfach – „Stellenweise am kurzen Seil“.

    Hier klettert man gleichzeitig, ohne im eigentlichen Sinn zu sichern, und hängt lediglich die vereinzelten Haken ein.

    Wie das hier funktionieren sollte, war uns schleierhaft. 

    werden diese Infos noch um ein „Topo“ ergänzt, in dem der Routenverlauf anhand einer Skizze nochmals deutlicher wird.

    Sei´ s drum. Kurz vor sieben ging es dann bei wunderbar klarer Sicht auf gleich mehrere 4000er Gipfel los.

    Die Sicht wurde schnell schlechter, und so verpassten wir eines der Steinmännchen, die unseren Weg markieren sollten - ein toller Start. Durch den Umweg sahen wir dann immerhin gleich mehrere Steinböcke!

    Ein kräftiger Steinbock... © by Yannick Musch, 2021
    Wo geht es hier weiter? © by Yannick Musch, 2021

    Keine Haken in Sicht, Möglichkeiten, selbst Sicherungen anzubringen ebenso wenig. „Am kurzen Seil“ würde hier letztendlich also ungesichert heißen. Wir entschieden uns also, ganz klassisch zu sichern, auch wenn uns der weitere Routenverlauf unklar war.

    Nach rund 150 Metern war uns dann klar, dass wir wohl irgendwo falsch abgebogen sind. Bis hierher hatten wir

    keinen einzigen Haken gesehen… (Bild 6)

    Wir entschieden uns dann, hier abzubrechen und zogen uns, größtenteils abkletternd, wieder zurück.

    Den Gipfel haben wir also nicht erreicht - spannend war es aber allemal!

    Und beim nächsten Versuch fragen wir dann eben den Hüttenwirt, wie wir das am besten anstellen…  (YM)

    © für alle Bilder des Artikels by Yannick Musch, 2021

    Yannicks Seite(n)
    Der Wendepunkt, kein Haken in Sicht! © by Yannick Musch, 2021

    Noch etwas zur Motivation...

    Schon Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder.

    Kürbis der Sorte Crown Prince mit Motivationsspruch, Herbst 2021

    Eine neue Auszeichnungsschrift!

    Für das Motivationsbild war ich auf der Suche nach einer besonderen Schrift, die nun regelmäßig als Auszeichnungschrift ein-gesetzt werden soll. Das ist leichter gesagt wie getan, denn inzwischen gibt es Schriften und Schnitte ohne Ende, und es werden täglich mehr. Ich wollte eine moderne Schreibschrift mit einem gefälligen Duktus, und für private, nichtkommerzielle Zwecke gerne auch lizenzfrei, denn die Magazine sind ein Hobby-Produkt. Wer mit den Schriften Geld verdienen will, der muss auch dafür bezahlen, das ist eine Selbstverständlichkeit.

    Es wurde viel probiert, immer wieder wurden Zitate in unterschiedlichen Schriften in Motive eingebaut, und wieder verworfen. Es hat immer „was gefehlt“. Zwei Schriften waren dann in der letzten Auswahl, „Beyond The Mountains“ und „Bernadette Rough“, und trotz der Menge an Schriften, beide stammen vom selben Schriftkünstler, Clément Nicolle.  Seinen Stil finde ich für mich absolut passend. Entschieden habe ich mich für die „Bernadette Rough“. Die Schrift wurde 2017 als True Type Font von Clément Nicolle und seiner 2003 gegründeten Firma StereoType veröffentlicht. Beim Motivationsbild kommt die Typo, unterstützt durch den in GIMP angelegten Schlagschatten (in Weiß mit Transparenz)  voll zur Geltung, und wirkt wie eine Prägung.

    Clément Nicolle schreibt zur Schriftart „Bernadette Rough: Sie eignet sich auch perfekt für Branding-Projekte, Homeware Designs, Produktverpackungen – oder einfach als stilvolle Textüberlagerung für jedes Hintergrundmotiv.“ 

    Denk mal... - Worte & Bilder

    Rückblick...

    Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?

    Der Rückblick auf die letzte Ausgabe, 09/2021

    Leserbriefe...

    Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

    Ich möchte Euch was sagen...

    Rückmeldungen...

    Hier werden die Rückmeldungen, die mich über verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert eingestellt.


    Die erste Rückmeldung ist immer ein Moment des Aufatmens. Wenn ein böser Fehler im Journal wäre, dann käme hier der Kommentar, das ist ganz sicher so - aber Kollege Klaus aus dem vh Fotoforum hat sich sehr positiv geäußert:


    Hallo Thomas,
    ich bin begeistert von Eurem Journal und habe den Eindruck, dass es jedes Mal noch besser wird - obwohl das kaum vorstellbar ist. Tolle Bilder, tolle Texte!

    Danke, Klaus! Ja, wir haben ein gemeinsames (Kommunikations-) Projekt auf die Beine gestellt, schön wenn es so bei den Leserinnen und Lesern auch ankommt.


    Fotofreund Wolf Auer war in der Nacht noch aktiv, er schreibt:

    Bravo und jede Ausgabe etwas besser!

    Hey, lieber Herr Thomas Haas!

    Das war wieder eine tolle Lektüre zum Wachwerden, schreibe ich Ihnen von Dienstag auf Mittwoch kurz nach Mitternacht.

    Der nette Kerle mit 'Hut ab' auf dem Weg zur Biberacher Hütte hat wieder beste Arbeit geliefert. Ich kenne den Gigelberg

    vom Biberacher Schützenfest und weiss jetzt, dass es auch einen Gigelturm gibt - in den Bergen. 

    Ich bin mir mit Josef einig: Sie, lieber Thomas Haas, haben den Blick für tolle Motive und es gelingt Ihnen mit grossem Geschick

    diese Motive festzuhalten. Ich bleibe dabei: höchst professionelle Fotos gepaart mit stets frischem Text = eben ein richtiges Magazin, nur eben digital. Immer "Gut Licht" wünscht Ihnen Wolf Auer.

    ...egal ob das nun noch die Spätschicht oder schon die Frühschicht war: Herzlichen Dank, Herr Auer!

    Herr Auer ist eigentlich Kult, Fotofreund ist schon etwas mutig, denn er war als Werbeleiter in einem Ulmer Nutzfahrzeugunternehmen schon vor meiner beruflichen Zeit aktiv. Hut ab vor der beruflichen Biographie,

    und meinen Dank für die Anerkennung des Hobby-Projekt "Journal"!


    Aus der Papierecke, na ja, der Händler, der nicht genannt werden möchte, kam diese Rückmeldung:

    Guten Morgen Herr Haas, 

    sehr schönes Magazin, gefällt mir richtig gut! 

    Darf ich das an meine Kollegen Hr. G. und Fr. W. (ist wanderbegeistert) weiterleiten? 

    Mit freundlichen Grüßen, R.B.


    Aus der Foto-Faktorei hat sich Sabine Schaller-John gemeldet:

    Lieber Thomas,

    ein großes Kompliment an Dich, Yannick und Lucas für die Oktober-Ausgabe Eures Journals.

    Ich habe mir alles angeschaut und durchgelesen. Schöne Fotos und interessante Beiträge.

    Ihr kommt ja auch ganz schön rum. Und die Fotos von Ulm fand ich auch sehr interessant.

    Jetzt kann ich ein bisschen angeben, wenn wir mal unser Patenkind Johannes besuchen, der in
    Ulm studiert und wohnt, und sagen: Ja, das habe ich schon gesehen ...

    Und natürlich sind Dirk und ich gespannt auf die Novemberausgabe des Journals.

    Herzliche Grüße an Dich und Yannick - auch von Dirk
    Sabine
    Foto-Faktorei - Touren+Tipps, Dipl.-Kffr. Sabine Schaller-John, Inhaberin

    Vielen Dank, Sabine! Die Tour mit Euch wird der Aufmacher im November werden!


    Und gleich nochmal aus der Papier-Ecke...

    Da geh ich das nächste mal gleich mit.

    Sehr schön gemacht!

    MfG, M.R.

    ...nein, in der Situation darf man aus der Papier-Ecke nicht flüchten!


    ...und eine neue Anmeldung kommt dazu:

    Guten Morgen Herr Haas, 

    vielen lieben Dank für den Link. Hab es mir schon angeschaut. Einfach nur toll 😊! Man sieht,

    dass Sie da ganz viel Zeit und Liebe reinstecken!

    Viele Grüße, S.D.


    ...aus Langenau meldet sich der Kollege Kitzberger:

    PS: Übrigens Journal war überragend! Ich wusste gar nicht dass in Ihnen ein Reinhold Messner steckt 😊 

    Mit freundlichen Grüssen,  Michael Kitzberger, F56 Druckdienstleistungen

    Na ja, etwas übertrieben! Aber wir haben uns inzwischen auch noch über die Palette unterhalten,

    Sachen gibt's!


    Hilmar Buschow geht mit seinem Kommentar auf den Kommentar von Lucas ein...

    Lieber Thomas, der Einfallsreichtum und die Verarbeitung sind atemberaubend. Dieser Newsletter ist wieder ein Meisterwerk!

    Den Kommentar von Lucas zur politischen Lage fand ich stark. Ein Satz hat mir ganz besonders imponiert:

    >Solange die AfD gewählt werden kann und als demokratische Partei auftreten darf, sollte sie so auch behandelt werden.<

    Dem stimme ich voll und ganz zu. Macht weiter so!!!

    Lieber Hilmar, wir werden uns bemühen! In Bild und Text - und Qualität!


    Der lange Kommentar von Siggi Musch, der Mama meiner Mitautoren:

    Hallo Thomas,
    ich kann den ganzen Kommentaren nur zustimmen. Ihr werdet immer besser! Beim ersten Bild mit Dir und Hut, dachte

    ich spontan an die alten Luis Trenker Filme! So schön schwarz/weiß und dazu dieser Blick! Genial finde ich auch die Gegenüberstellung der schwarz/weiß Fotografien und der farbigen. Ganz neue Eindrücke. Toll, das Ihr drei das gute Wetter

    mit im Gepäck hattet, klasse Bilder, toller Bericht. In einem stimme ich voll zu, auch ich bin immer erleichtert, wenn Yannick

    von seiner Kletterei wieder gut unten ankommt. Zum Glück passt Kristin auf ihn auf!
    Zu Artikel von Lucas: Ja, da gehört Mut dazu, zumal ich weiß das Lucas mit der genannten Partei so gar nichts am Hut hat.

    Aber es geht ums Prinzip. Klare Worte, wieder mal genial verpackt, und durchaus dazu geeignet die Gehirnzellen anzuregen.

    Auch wenn ich als Mama vielleicht so manches durch die rosa Brille sehe, zeigt mir doch die Resonanz der anderen Leser,

    das sie so "rosa" dann auch nicht sein kann.
    Großer Respekt Euch allen drei, es macht einfach Lust auf mehr!

    Nein, die Brille ist nicht zu rosa, wir - Eure Jungs, meine Herren Neffen und ich - haben ein gemeinsames Projekt, und Kommunikation in Wort und Bild ist wichtig, und wird für die Generation, die nun immer weiter ihr Leben aufbaut und Verantwortung übernimmt, immer wichtiger.


    Eine Rückmeldung aus dem "Profilager"...

    hallo herr haas,

    eben in muße jetzt durchs journal geblättert. es sind wieder sehr tolle bilder dabei!

    überrascht hat mich der s/w-farbe vergleich bei den bergen! manches bild bekommt gleich so was archaisches,

    erhabenes. aber beim sonnenuntergang mit blick ins tal schwelge ich einfach nur in den blaugrautönen!

    interessant ist der vergleich aber auf alle fälle.

    der delphinbrunnen ist wunderschön! die papierstory echt gut und beim CDU-Wahlplakat hatte ich genau den

    gleichen gedanken: entschlossenheit sieht anders aus.

    und den söder hätte ich fast nicht wiedererkannt, den haben sie irgendwie wohl wegretuschiert, glaub ich. 

    herzliche grüße, lioba geggerle

    Liebe Frau Geggerle,

    eine Rückmeldung aus dem Profilager ist schon ein schönes Zeichen. Dass Sie meinen Gedanken zur

    Portrait-Fotografie ebenso empfinden, sollte das Wahlkampfteam schon nachdenklich stimmen.

    Die Gegenüberstellung der Motive war ein Versuch, aber der ist uns durchaus gelungen...

    Herzlichen Dank!


    Und noch die Meldung von Sabine P.!

    Der Wahnsinn, das Journal und die Tour. Chapeau 👍
    Ich werde es mir sicher nochmals anschauen.  Man entdeckt immer wieder etwas.
    Liebe Grüße und schönes Wochenende!

    Dankeschön, Sabine, das kleine Team ist stets bemüht...


    Als Zusammenfassung der telefonischen Rückmeldungen stelle ich diese Zeilen ein:

    Mein alter Freund Dieter Reindl findet die Bilder aus den Bergen wieder sehr gelungen, findet das ganze Journal

    sehr gut, und findet es mutig und richtig, wie Lucas hier seinen Standpunkt zeigt und vertritt.

    Natürlich, und ich hatte es auch nicht erwartet, teilen nicht alle Leserinnen und Leser unsere Gedanken.

    Aber der Mut von Lucas, so zu kommentieren, der findet überall berechtigte Anerkennung!

    Meine Cousine Anke Behrendt hat sich aus Oberbayern gemeldet. Man ahnt es schon, ja, die Bergmotive und überhaupt

    die Klettereien von Yannick, das hat schon was. Über den Kommentar von Lucas haben wir natürlich auch gesprochen.

    Und Anke meint, dass die Zusammenarbeit von uns, Yannick, Lucas und mir, schon ein ganz besonderes Projekt wäre.

    Stimmt! Da hat sich was entwickelt, ein Kommunikationsprojekt, und bei dieser Qualität der Beiträge biete ich gerne

    den notwendigen Platz!


    Kontakt / Kommentare...


      Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 11/2021 mit den Themen...

    Kamera in der Alten Schleif

    Der Aufmacher...

    Die "Alte Schleif"...

    Der fotografische Jahresausflug mit Yannick führte uns nach Teublitz.

    Mit der Foto-Faktorei waren wir in der "Alten Schleif". Lost-Places-Fotografie

    in der Oberpfalz. Zwei Fotografen, vier Kameras, hier mit der Folge drei!

    Apfel im Wasserbad...

    Und sonst?

    "Saftladen" - Apfelsaft, ganz frisch...

    Vom Apfel zum abgepackten Apfelsaft

    in rund 45 Minuten! Auf dem Haldenhof durfte ich einen Durchgang miterleben und fotografieren. Das Obst meiner Lauterburger wurde verarbeitet, und der Saft gleich wieder mitgenommen!

    Hinweis...

    Yannick/Gruppe/Gast/vh

    Im Team gegen die Pandemie!!

    Die vh-Gruppe setzt auf die nun ter-

    minierte Ausstellung zum Jahresende:

    Vom 23.11.- 22.12.2021 wird die verlegte Ausstellung "Reichtum" des vh Foto-forums in der vhulm gezeigt. Wer Interesse hat, darf sich bei mir melden!

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