Journal - der neue Kopf!

Das Journal - Ausgabe 08/2026

Die August-Ausgabe mit den Motiven aus dem Barockschloss Crossen... - Nr. 121/11. Jahrgang - 20.08.2026


Thomas Haas © ,  2025  © by Jenny Haas

Editorial - Thomas Haas  - Blindtext

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Fotofreunde, herzlich willkommen zur Juli-Ausgabe des Journals. Wir sind in der Urlaubszeit und starten mit einem „vollen Programm“ in die zweite Jahreshälfte. Der Aufmacher kommt aus dem Norden: Wir sind knapp oberhalb des Meeresspiegels im Bereich Maasholm/Schleimünde unterwegs. Einige Eindrücke aus der Manufaktur Jörg Geiger zeigen eine ganz andere, regionale Geschichte. Der „Forellenbrunnen“, ein Wasserspiel in der Geislinger Fußgängerzone, hat nun auch seinen Platz im Journal gefunden - die Bilder sind das Ergebnis einer „fotografischen Mittagspause“. Der 10. Meridian - auch wenn man ihn nicht sieht, er ist da, und sowohl Neu-Ulm und Ulm  - wie auch Hamburg und Maasholm, liegen genau darauf. Daraus kann der neue Rotweingedanke doch generiert werden. Die Insel 8½, in Neu-Ulm, das „photographische Mehrgenerationenhaus“ hat seinen Artikel bekommen. Ich bedanke mich für Hinweise bei Lioba Geggerle. Der Slider zeigt eine Bildretusche, das Zaunmotiv ist schon der Teaser für die August-Ausgabe. Das Tor zum Schloss in Crossen hatte sich für eine kleine Gruppe der Foto-Faktorei geoffnet. Das Motivationsmotiv ist ein frecher Kletterkünstler, und damit nochmals tierischer Natur - es hat sich so ergeben. Das Bild des Monats zeigt zeitliche Verzögerung. Hier war die Natur etwas langsamer, auch wenn hier im Süden die Erntezeit auf den Feldern zwei Wochen früher wie erwartet begonnen hat. Vielleicht wird die Ausgabe ja zur Urlaubslektüre...

Die Redaktion wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß mit dieser Journal-Ausgabe!


Noch ein technischer Hinweis: Das Journal wird in einem Baukasten unter Opera aufgebaut. Andere Browser, z.B. Firefox oder auch Microsoft Edge und Google Chrome interpretieren einige grafische Feinheiten oder Schriften etwas anders. Dagegen bin ich leider machtlos, wie viele andere Seitenbetreiber auch....

Zwei KI-Modelle werden im Journal eingesetzt. Mit ChatGPT und MS Copilot werden Texte und Bilder bearbeitet und analysiert. KI ist damit in den workflow integriert, ohne dabei die redaktionelle Handschrift zu verlieren. Wir arbeiten im jetzt und heute...



Der Aufmacher zur Ausgabe 08/2026 - Das Barockschloss in Crossen...

Das Thema im August: Mit der Foto-Faktorei auf Lost-Place-Fototour...

Schloss Crossen, erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, gehört zu den Anlagen, die sich nicht in einem einzigen Stil fassen lassen. Über Jahrhunderte wurde gebaut, erweitert, überformt – jede Epoche hat ihre Schicht hinterlassen. Die barocken Umbauten gaben dem Ensemble seine heutige Silhouette, während das 19. Jahrhundert die repräsentativen Räume prägte, die noch heute den Charakter des Schlosses bestimmen.

Im frühen 20. Jahrhundert wechselte Crossen in den Besitz der Familie, die auch die Köstritzer Brauerei führte. Für kurze Zeit war das Schloss Teil einer Unternehmergeschichte, die weit über die Region hinausreichte. Doch die politischen Brüche des Jahrhunderts ließen diese Phase schnell enden. Nach 1945 übernahm die DDR das Gebäude, nutzte es funktional und hinterließ Spuren, die bis heute sichtbar sind: umgenutzte Räume, pragmatische Eingriffe, verlorene Substanz.

Nach der Wende fehlten Konzepte und Mittel. Restaurierungen begannen punktuell, kamen ins Stocken, wurden neu gedacht und wieder verworfen. Heute steht Crossen als ein Ort zwischen Zeiten – reich an Geschichte, gezeichnet von Jahrzehnten,

und zugleich voller Fragen, die noch niemand beantworten kann. Genau dort beginnt diese Reportage.

Das Schloss in Crossen - durch die Gitterstäbe des Tores, das sich für uns öffnete... Menschenleer und ohne Autos!

Das Schloss in Crossen - durch die Gitterstäbe des Tores, das sich für uns öffnete...

Bevor sich das Tor für die Gruppe öffnete, bevor Stimmen und Schritte den Hof füllten, stand ich allein vor Schloss Crossen. Eine Stunde früher als alle anderen – ein deutlicher Vorsprung, der mir Bilder ermöglichte, die später niemand mehr machen konnte. Durch die Stäbe fotografierte ich den Innenhof, noch leer, noch unberührt, noch ohne die Autos, die später jede Perspektive blockieren würden. Es war der einzige Moment des Tages, in dem Crossen sich zeigte, wie es wirklich ist.

Als die Gruppe eintraf, hatte die Hitze längst übernommen. Am Nachmittag dann bis zu 38 Grad im Innenhof, flirrende Luft, Stein, der brannte. Die Mauern warfen harte Schatten, die sich wie Schneisen durch die Architektur zogen. Fotografieren wurde zur körperlichen Arbeit – nicht wegen der Technik, sondern wegen der Temperatur. Crossen ist ein Ort, der sich nicht einfach abbilden lässt. Man muss ihn in der Rekord-Hitze auch aushalten.


Crossen ist kein Schloss, das man einfach betritt. Man steigt, man klettert, man tastet sich vor. Die schmale Stiege hinauf zum Turm, der Dachboden unter dem Gebälk, Räume, die sich erst im zweiten Blick öffnen. Es ist ein Ort, ein Lost Place, der nicht

nur fotografiert, sondern erlebt werden muss.

Ein Traditionssegler am Horizont vor Schleimünde... Sommer 2026

Ein Traditionssegler am Horizont vor Schleimünde...

Wanderung rund um Maasholm...

Wanderung rund um Maasholm...

Knorrige Wälder in Richtung Strand... - Baumpilze

Knorrige Wälder in Richtung Strand...

Raps- und Baumblüte mit Verzögerung...

Raps- und Baumblüte mit Verzögerung...

Waldstück nahe dem Gut Ohe...

Waldstück nahe dem Gut Ohe...

Die DDR hatte im Schloss schon gnadenlos zugeschlagen – und die Zeit nach der Wende hat den Rest besorgt.


Die Kapelle ist heute eine Turnhalle, die Küche im Keller ist hinüber, der Dachboden offen und roh. Das Wohnheim des DDR‑Lehrerfortbildungsinstituts steht noch, als hätte man

es gestern verlassen. Nur eine einzige Fassade im Innenhof des Schlosses wurde restauriert.

Der Rest wartet. Und er wartet schon lange.

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Der Wanderweg entlang der See...

Der Wanderweg entlang der See...

Gut Ohe...

Gut Ohe - Blick vom Deich...

Der Festsaal ist ein fotografischer Traum – und zugleich

ein Raum, der sich gegen jede schnelle Aufnahme wehrt.

Das Deckengemälde habe ich aus vierzehn Einzelmotiven gestiched. Erst in der Montage zeigt sich, was der Raum

noch immer kann: jeder Riss, jede Farbschicht, jede schon

Flaches Land - und die Meridiansäule...

Flaches Land - und die Meridiansäule...

Maasholm, der Fischereihafen...

Maasholm, der Fischereihafen...

Ich habe mit einem Mitglied des Fördervereins gesprochen. Der Berg hinter dem Schloss rutscht, und die Stabilisierung soll acht bis zehn Millionen Euro kosten.

Um Punkt zwölf stand ich auf der schmalen Stiege zum Turm. Die Hitze lag schwer auf den Mauern, und der Holztritt unter meinen Schuhen knarrte bei jedem Schritt.

Dann schlug die Turmuhr – direkt über mir, so nah, dass der Klang nicht nur hörbar, sondern körperlich spürbar wurde. Danach fotografierte ich die Mechanik und die beiden

Glocken im Glockenstuhl, ein technisches Herz, das seit Jahrzehnten zuverlässig arbeitet. Durch den engen Ausstieg gelangte ich auf den Umgang rund um den Turm.

Die Tür nach draußen war mit einer Schneeschippe gegen

den Winddruck gesichert.

Es brauchte einen Moment der Überwindung, um hinauszutreten – aber genau dort zeigte sich Crossen in

einer Perspektive, die man nur bekommt, wenn man den

Turm wirklich besteigt.


Der Blick auf Schleimünde, der Leuchtturm von der „Rückseite“...

Der Blick auf Schleimünde, der Leuchtturm „von hinten“...

vorhandene Spur der Restauratoren.

Die Farbschemata liegen offen, abgeplatzte Farben erzählen von Jahrzehnten, in denen niemand Zeit oder Geld hatte, sich um diesen Ort zu kümmern.

Der Zaun am Vogelschutzgebiet!

Der Zaun am Vogelschutzgebiet...


Die Recherchen zum Schloss Crossen waren intensiv, die Fotografie dort in der Juni-Hitze 2026 ebenfalls. Die Serie hier zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der entstandenen Motive - eben eine Reportage im Journal.



Crossen bekommt aber deutlich mehr Platz.

Im September soll eine Ausgabe des „Tiefgangs“ veröffentlicht werden. Bilder und Geschichte(n) um das Schloss Crossen!




Der erste Blick auf die See, nachdem der Wald durchquert war...

Der erste Blick auf die See, nachdem der Wald durchquert war...

Ein kleiner Verein, eine gigantische Aufgabe. Ob Crossen diese Zukunft bekommt, ist fraglich. Vielleicht ist es genau deshalb ein Ort, den man jetzt fotografieren muss – bevor die Zeit endgültig entscheidet.



Am Strand...

Am Strand...

Ein anderer Blick auf die Lotseninsel, die Schlei-Mündung in Schleimünde, und die Schlei-Princess am Anleger - Mai 2026

Ein anderer Blick auf die Lotseninsel, die Schlei-Mündung in Schleimünde, und die „Schlei Princess“ am Anleger...


In der Manufaktur Jörg Geiger...

...mit der VHS Oberes Filstal unterwegs!

Verkaufsstand im Hof der Manufaktur Jörg Geiger, Juni 2025

Verkaufsstand im Hof der Manufaktur Jörg Geiger, Juni 2025

Schlat ist kein Ort, den man zufällig besucht. Man fährt hin, weil man weiß, dass dort etwas Besonderes entsteht. Die Manufaktur Jörg Geiger hat sich in den letzten Jahren zu einem Namen entwickelt, der weit über das Filstal hinaus-strahlt – und doch bleibt sie fest verwurzelt in der

Landschaft, aus der ihre Produkte kommen.

Bei der Führung der VHS Oberes Filstal wurde schnell klar: Hier geht es nicht um industrielle Produktion, sondern um Handwerk, Region und Respekt vor dem Obst. Die alten Streuobstwiesen rund um Schlat sind nicht Kulisse, sondern Grundlage. Sie liefern die Sorten, die anders schmecken, anders riechen, anders reifen als das Obst aus dem Supermarkt. Viele dieser Sorten wären ohne die Manufaktur längst verschwunden.

Was beeindruckt, ist die Haltung: Man spricht nicht viel über Technik, sondern über Geschmack, Reife, Balance.

Deko im Ladenbereich, Eingang

Deko im Eingangsbereich...

Im Fasslager...

Im Fasslager - das sind Prozente drin!

Über das Zusammenspiel von Früchten, Kräutern, Blüten. Über Traditionen, die man nicht konserviert, sondern weiterentwickelt. Und über Menschen, die wissen, wie eine Birne schmecken muss, bevor sie zu etwas Besonderem wird.

Die Verkostung zeigte dann, was Worte nur andeuten können: dass aus diesen Früchten Getränke entstehen, die weder Wein noch Saft sind, sondern etwas Eigenes. Fein, klar, über-raschend – und immer mit einem Nachhall der Landschaft, aus der sie stammen.

Vielleicht ist das die eigentliche Stärke der Manufaktur:

Sie macht sichtbar, wie viel Charakter in einer Region steckt, wenn man ihn nicht glättet, sondern pflegt.

Ein Besuch in Schlat ist kein Ausflug, sondern eine Begegnung mit einer Idee: dass Handwerk und Herkunft zusammen mehr sind als die Summe ihrer Teile.


Deko im Ladenbereich, Eingang

...denn „das Auge trinkt mit!“

Im Fasslager...

Im Fasslager...

Tief im Keller gibt es nur Kerzenlicht...

Tief im Keller gibt es nur Kerzenlicht...

Rüttelpult und Kerzenlicht...

Rüttelpult und Kerzenlicht...

Ein Auszug aus dem Angebot! Manufaktur Jörg Geiger, Juni 2026

Ein Auszug aus dem Angebot! Manufaktur Jörg Geiger, Juni 2026

Ein Echo aus der eigenen Geschichte

Während der Verkostung gab es diesen Moment, in dem die Aromen mehr waren als nur Geschmack. Die Bratbirne, die Quitte, der Rhabarber – sie riechen und schmecken anders, ursprünglicher, kantiger. Und plötzlich war da ein Echo aus der eigenen Geschichte: Mein manchmal „räser“ Großvater

Johannes  Baptist Anton Haas (1905 - 1986), Bauer in Laubach bei Aalen. Ein Mann, der wusste, wie Obst riechen muss, bevor es verarbeitet wird. Vielleicht war es genau dieser Gedanke, der die Führung in Schlat so besonders machte: dass Handwerk und Herkunft nicht nur im Glas liegen, sondern auch in den Erinnerungen, die man selbst mitbringt.


Geislinger Wasserspiele...

...der „Forellenbrunnen“ in der Fußgängerzone!

Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026

Hier sprudelt das Wasser...

Geislingen, Forellenbrunnen, der Elefant, 2026

Der Elefant im Raum

Mitten im Ensemble steht der mächtige Elefant – unübersehbar und zugleich voller Bedeutung. Er stammt aus dem Wappen der Grafen von Helfenstein, die

Geislingen, Forellenbrunnen, der Elefant, 2026

Geislingen über Jahrhunderte geprägt haben. Als heraldisches Motiv verankert er das heitere Wasserspiel in einem historischen Kontext und bildet den ruhigen Gegenpol zu den lebendigen

Geislingen, Forellenbrunnen, der Elefant, 2026

Forellenfiguren. Für viele Geislinger ist er tatsächlich der sprichwörtliche „Elefant im Raum“: Ein Symbol, das man nicht übersehen kann und das dem Brunnen seine unverwechselbare Note gibt.

Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026
Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026
Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026
Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026

Künstler: Prof. Gernot Rumpf (Neustadt an der Weinstraße) 

Quellenangabe: Stadt Geislingen, geislingen.de

Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026

Der Forellenbrunnen gehört zu den Orten in Geislingen, die selten wirklich still sind. Das Wasserspiel mit seinen plastisch modellierten Forellen zieht Menschen an: Kinder, die am Rand spielen, Passanten, die sich kurz unterhalten, und jene, die hier einfach einen Moment verweilen. Als der Brunnen entstand, sollen sich einige Geislinger Persönlichkeiten in den Figuren wiedererkannt haben – eine kleine Anekdote, die dem Werk

früh Charme und Gesprächsstoff verlieh.

An dem Apriltag, an dem ich fotografierte, lag der Platz ungewohnt leer. Es war kühl, fast schneidend, und der Brunnen stand für einen Moment ohne Stimmen, ohne Bewegung da. Gerade diese seltene Ruhe machte den Blick

frei für die Formen, die Texturen, die kleine Geschichte im Stein. Ein alltäglicher Ort, der sich für einen Augenblick von seiner lebhaften Seite löste und etwas Eigenes zeigte.

Entstehungszeit: 1981/82, im Zusammenhang mit der Gestaltung der Fußgängerzone in Geislingen 

Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026

Das sind die spritzigen Motive des Wasserspiels...

Geislingen, Forellenbrunnen, Details, 2026

Nahezu schon maritim...


Erntezeiten...

...der Rotweingedanke zur Ausgabe 08/2026

Der phänologische Kalender hat sich in meiner Lebensspanne ständig verschoben. Der Winter, einst ein verlässlicher Abschnitt, dauerte im Mittel von 1961–1990 rund 120 Tage.

Von 1991–2020 waren es nur noch 101. Ein Verlust von fast

drei Wochen – langsam, aber stetig.


In diesem Sommer kommt etwas Neues hinzu: Beschleunigung. Die Hitzeperioden haben uns zusätzlich

rund 14 Tage vorausgeschoben. Die Mähdrescher standen früher auf den Feldern als erwartet, meine Erntebilder sind

am 09. Juli entstanden – ein Datum, das früher noch tief im Hochsommer lag, nicht im Erntezeit-Fenster.

Die Landschaft zeigt es ohne Kommentar: Ein Emmerfeld,

das noch steht wie ein Versprechen. Daneben Flächen, die

die Hitze nicht mehr tragen konnten, regelrecht verbrannt. Ein Feldweg durch Kulturlandschaft, halb geerntet, halb wartend. Und über den Äckern flirrt die Luft – eingefangen mit auf das Kleinbild bezogenen 1.200 mm, ein Sommer, der sichtbar vibriert. Im Hintergrund zieht ein CLAAS-Mähdrescher seine Kreise, als hätte jemand den Kalender vorgespult.

Vielleicht ist das die neue Normalität. Vielleicht nur ein Sommer. Aber die Bilder erzählen klarer als jede Statistik:

Die Jahreszeiten sind längst in Bewegung.


Quellenangabe: die Werte sind vom Deutschen Wetterdienst.

Hier kommt ein Bild aus Ulm, wird am 15.07. aufgenommen!

Hier geht der Radweg in Ulm über den 10. Meridian...

Der 10. Meridian - Stele in Maasholm, 2026

Die Stele in Maasholm - 54° 41´ 27´´ nördliche Breite...

Nachbearbeiteter Ausschnitt der Tafel an der Donau...

Nachbearbeiteter Ausschnitt der Tafel an der Donau...

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Die Tengor Box aus dem Photohaus Wörz...

...Blaubeuren um 1930 - eine Überlassung mit Geschichte!

Als Emil Wörz um 1930 sein Photohaus

in Blaubeuren eröffnete – eingetragen unter HRA 1315 beim Amtsgericht Blaubeuren – begann eine neue Phase der lokalen Fotografie. Neben Porträtaufnahmen und der Produktion eigener Ansichtskarten verkaufte Wörz auch Kameras an die wachsende Zahl von Amateurfotografen.


Eine dieser Kameras ist bis heute erhalten: eine Zeiss‑Ikon Box Tengor, auf deren Rückseite ein kleines Metallschild sitzt, mit zwei Nieten befestigt – die originale Händlerplakette des Photohaus Wörz. Dieses Detail macht die Kamera zu einem unmittelbaren Zeugnis des Blaubeurer Ateliers. Sie wurde dort verkauft, vermutlich in den frühen 1930er Jahren, als die Boxfotografie ihren Höhepunkt erreichte.


Die Tengor steht damit nicht nur für

die technische Entwicklung der Zeit, sondern auch für die Rolle des Photohauses Wörz als Vermittler der Fotografie im Alltag.  Mal sehen, ob sich noch jemand erinnert, an das Geschäft, das bis 1971 bestand und dessen Ansichtskarten heute in Sammlungen auftauchen.


Die Box und die Technik...

Die Lage der „Insel“ in Neu-Ulm...

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Die beiden Entfernungsstufen (bis 3m / über 3m): Wenn der Hebel auf „bis drei Meter“ gestellt wird, klappt im Inneren der Kamera automatisch eine zusätzliche optische Linse direkt hinter das Hauptobjektiv. Diese verkürzt die Brennweite, damit Personen ohne Unschärfe fotografiert werden können. Auf der Stellung „über drei Meter“ klappt die Linse weg – bereit für Landschaften und Architektur. 


Die Blenden (11 und 22): Die Kamera besitzt keine moderne Irisblende mit Lamellen. Hinter dem Objektiv sitzt eine solide Metallscheibe mit unterschiedlich großen Löchern.

Bei Blende 11 ist das Loch groß (mehr Licht), bei Blende 22 schiebt sich ein winziges Loch in den Lichtkanal (weniger Licht, aber extreme Tiefenschärfe). 




Vorher / Nachher...

Neue Möglichkeiten - Bildbearbeitung im Slider!

Die Lotseninsel in der Schlei, 2025 - die Bearbeitung zeigt vermeintlich einen Sonnenaufgang.
Ein geparkter Pkw...

Der Blick über die Schlei...

Eine abendliche Runde durch Olpenitzdorf in Richtung „Schleimündeblick“, und noch weiter den Weg entlang, bis ein Zaun das Ende für Touristen deutlich anzeigt. Die Zufahrt zum Ort ist auch nur Anliegern möglich - und wir hatten unser Quartier durch unvorhersehbare Umstände genau im Ort.

Das Bild zeigt die Salzwiesen, die Schlei und die Lotseninsel - das Motiv ist am Abend entstanden, wir Blicken in den Osten.


Die Bearbeitung hat eine vermeintliche Sonnenaufgangs-stimmung ergeben. Ob sich diese wohl auch so ergeben hätte, wenn ich gegen vier Uhr früh dort gestanden wäre?


Die Bildbearbeitung erfolgte in GIMP und Luminar Neo.


Das Zaunmotiv zur Ausgabe 08/2026

...ist schon ein Teaser für den August!

Dieses Tor hat sich für die Kunden der Foto-Faktorei geöffnet! Schloss Crossen, Juni 2025

Dieses Tor hat sich für die Gruppe der Foto-Faktorei geöffnet! Schloss Crossen, Juni 2025


Das Motivationsbild entstand in Bellenberg...

Längst Tradition - Denk mal... - Worte & Bilder. 

Eichhörnchen in Bellenberg, pudelnass auf einem Rosenbogen - „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“

Das Motivationsmotiv für den August 2026: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

Das Motivationsmotiv für den August 2026: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

Kletterkünstler im Garten...

Das Motivationsmotiv für den August 2026: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

Das Futter lockt...

Das Motivationsmotiv für den August 2026: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen...

...geht doch!

Dieser kleine Kletterkünstler hat sich in Nachbars Garten gütlich gehalten. Im Regen und „pudelnass“ hat er sich an den Meisenknödeln vergriffen. Die Bilder wurden durch das Fenster geschossen!

Einfach mal dem Link folgen - die Motivationsbilder...


Das Bild des Monats...

...kommt diesmal aus Ulm!

Bild des Monats, September 2026 - Ein Sommerabend in Ulm - Spiegelungen entlang der Donau...

Bild des Monats, September 2026 - Ein Sommerabend in Ulm - Spiegelungen entlang der Donau...

Einfach mal dem Link folgen - die Bilder des Monats...


Rückblick...

Was wurde denn an Leserbriefen und Rückmeldungen zur letzten Ausgabe übermittelt?


Dialog...

Der Platz für Rückmeldungen, Anregungen, Wünsche und Kritik... - der Button macht es möglich! Wer traut sich?

Wir Schreiber" hoffen bei jeder neuen Ausgabe darauf, unsere Stammleser - wie auch die „Laufkundschaft" aus den Tiefen des Internets - anzusprechen, und mit unseren Bildern und Artikeln für einige Minuten gut zu unterhalten. Ob es uns mit dieser Ausgabe gelungen ist, das können wir nur über die Reaktionen aus dem Kreis der Lesenden erfahren.

Im Süden Deutschlands, in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg, genauer bei den Schwaben, gibt es da so eine Regel: „Ned gschimpft isch globt gnua!“*

Gerne nehmen wir auch konstruktive Kritik an, freuen uns über Rückmeldungen, ganz egal über welchen Kanal, und planen noch viele weitere Ausgaben des Journals als unser generationsübergreifendes Kommunikationsprojekt!

*Nicht geschimpft ist gelobt genug!

Ja, ich möchte dazu etwas sagen...

Wort-Bildmarke für die Rubrik „Rückmeldungen“

Wenn keine unzustellbaren Sendungen zurück kommen, ist das schon ein gutes Zeichen, und wenn wenige Minuten nach dem Versand kurze Meldungen wie „Danke Thomas, bin gespannt...“ ankommen, weiß ich, dass der Link zugestellt wurde.

Hier werden die Rückmeldungen, die mich über die verschiedene Kanäle erreichen, unzensiert - jedoch manchmal etwas gekürzt - eingestellt.

Rückmeldungen...




...eine lesende Person teilte mir mit...





Kontakt / Kommentare...


Die Vorschau auf die nächste Ausgabe: Das Journal 09/2026 mit diesen Themen...

Ehemaliger Shop im bald ehemaligen BlautalCenter, Mai 2026

Der Aufmacher...

...mit der Foto-Faktorei in Crossen!

Als ich am Jahresanfang die Tour im Schloss Crossen gebucht habe, ahnte

ich noch nichts von den Rekord-temperaturen, die herrschen würden. Trotz einer heißen Kamera war es ein erfolgreicher Fototag im alten DDR-Barockgemäuer...

Ulmer Brunnentour 2026 - der Lesertag!
Löwenbrunnen Ulm, Münsterplatz

Und sonst?

Eindrücke aus Port Olpenitz!

Wenn man so des Abends von Olpenitz-dorf nach „Port Olpenitz“ schlendert, dann gibt es auf einige Motive, die sich auf der Speicherkarte einfinden. Architektursünden im größten Ferien-resort des nördlichen Europas. Wohnen möchte ich da nicht...

Unterstützung, Symbolbild...
Eine stilisierte Person fügt ein Puzzleteil ein.

Motive & Gedanken...

Das noch fehlende Puzzle-Teil...

Der Produktionsprozess der Journal-Ausgaben ist fließend. Auch wenn der Rahmen der neuen Ausgabe steht, einige Artikel kommen noch dazu, andere werden weichen, um eventuell später noch einen Platz zu finden. Nach dem Journal ist vor dem Journal...


Mein unabhängiges Monatsjournal über Menschen, Orte und ihre Geschichten –

aus dem Blick der Gegenwart.